Südlich des Markkleeberger Sees innerhalb der Mauern eines alten Fabrikgeländes aus Zeiten der Jahrhundertwende gelegen, findet sich mit der Wilhelm-Wundt-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eine der aufstrebenden Kliniken für psychiatrische Erkrankungen der vergangenen Jahre. 

Benannt nach dem Leipziger Psychologen Wilhelm Wundt als Begründer der Psychologie als eigenständiger Wissenschaft, eröffnete der Chefarzt Jonathan von Engelmann die Klinik nach aufwändigen Renovierungsarbeiten im Frühjahr 2005 unter großer Beachtung seitens Fachwelt und Presse. 

Innerhalb der umzäunten Mauern dominiert weiterhin eine Mischung von Alt und Neu. Hohe Decken mit Bögen und schwarz-weiß-geflieste Bögen, so typisch für die viktorianische Zeit, dunkle, polierte Holzmöbel, aber auch zeitgemäßes Mobiliar sowie modernste Klinikeinrichtung malen das Bild einer ganz eigenen Art von Ambiente. Selten entsteht tatsächlich der Eindruck sich in einem Krankenhaus zu befinden, die notwendige Technik wurde ganz bewusst in den Hintergrund integirert und bleibt weitesgehend verborgen. Wohlfühlen soweit es eben möglich ist, ist ein weiteres Credo des Hauses. 

Die Klinik sieht den Menschen mit all seiner seelischen Not als Mittelpunkt ihrer Arbeit, gleichberechtigt zu somatischen Erkrankungen sind seelische Krisen und psychische Erkrankungen Teil des menschlichen Lebens und verdienen ebensolche Aufmerksamkeit. Ein individuelles Konzept bezogen auf den einzelnen Patienten sowie hervorragend ausgebildetes Personal und neueste Erkenntnisse medizinischer Forschung ergeben die Grundlagen, auf denen eine Therapie erst möglich gemacht wird. Neben der Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen ist auch die Therapie von psychosomatischen Erkrankungen Teil des Behandlungskonzepts.

Zum Würfeltool