Das Haus „Zum Arabischen Coffe Baum“ ist eines der ältesten kontinuierlich betriebenen Café-Restaurants Europas. Hier hatten berühmte Dichter, Komponisten und Universitätsgelehrte ihren eigenen Stammtisch, an dem sie philosophierten, spielten, speisten und natürlich auch „ein wenig“ tranken.

Bereits im Jahre 1556 findet man in den städtischen Ratsbüchern einen Hinweis auf das „Am Barfüßer Thor“ gelegene Haus. Nach mehrmaligen Um- und Erweiterungsbauten steht es bis zum heutigen Tag auf den Grundmauern aus dieser Zeit.

Der Coffe Baum bietet seinen Gästen heute kulinarischen Genuss im bürgerlich gehobenen wie auch im bürgerlich rustikalen Ambiente. Seit der Restaurierung und Sanierung in den Jahren 1991 bis 1998 sind drei Stockwerke des Gebäudes wieder vollends erleb- und begehbar. Dabei hat jeder der zahlreichen und gemütlichen Räume seine eigene Geschichte, die jedem Besucher heute einen kleinen Eindruck vom damaligen Leben und Treiben der Coffe Baum Gesellschaft vermittelt.

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Im Erdgeschoss befinden sich vier verschiedene Räumlichkeiten die zum rustikalen und gemütlichen Verweilen einladen. Ob man sich hier für die Lehmannsche Stube entscheidet, die Platz für 30 Gäste bietet oder für das Schumannzimmer, die für 45 Gäste ausgestattet ist und für über 15 Jahre das Wohnzimmer des Namensgebers war, bleibt dem eigenen Geschmack vorbehalten. Für kleinere Runden empfehlen sich der Kaisersaal mit Platz für Runden mit bis zu 15 Personen oder die Gemütvolle Quetsche. Dieser kleine Raum befindet sich auf halber Treppe im Zwischengeschoss zur ersten Etage und ist ideal für Tagungen, Konferenzen oder Diskussionsrunden. 

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Das Restaurant Lusatia – mit bürgerlich gehobener Küche – findet man in der ersten Etage. Seinen Namen erhielt es von der 1807 gegründeten Studentenverbindung Lusatia (lat.: Lausitz), die dieses Stockwerk ab 1884 gemietet hatte. An den Wänden können Gäste die zahlreichen Bilder und Fotos prominenter Besucher bestaunen, die sich allesamt im Goldenen Buch des Coffe Baum verewigt haben. Mit seinen insgesamt 50 Plätzen bietet das Restaurant Lusatia Raum für größere Geschäftsessen und Familienfeiern. Für alle, die es ruhig und beschaulich mögen, bietet das anliegende Hochzeitszimmer mit einer Tafel für 18 Personen den entsprechenden Rahmen.

Im zweiten Stockwerk begegnet man in eindrucksvoller Form der Kulturgeschichte der Kaffeebohne: einArabisches Café, ein Wiener Café und ein Café Francais finden sich hier allesamt in einem Raum. In den Abendstunden mit insgesamt 60 Plätzen komplett zu vergeben, eignen sich diese Räumlichkeiten für besondere und geschlossene Veranstaltungen jeder Art.

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Selbstverständlich bietet der Coffe Baum seinen Gästen jederzeit auch die Möglichkeit, die im 3. Obergeschoß befindlichen Ausstellungsräume des Museums zu besuchen, die, an Shop (Ladenküche von 1920) und Kaffeküche vorbei, über eine schmale Stiege zu erreichen sind. Über 500 Exponate – von orientalischer Küche bis hin zur Meissener „Blümchenkaffee“-Schale – vermitteln ein eindrucksvolles Bild dieses einzigartigen Getränks.

www.coffe-baum.de
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