Ahn der Könige, Prinz zu Leipzig

Die wenigsten der Domäne haben je nur ein Wort mit der cirka 1,90 großen Gestalt gewechselt, manche sie nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen. Sie scheint wie ein Relikt aus einem längst vergangenen Zeitalter. Geradezu fremdartig in dieser Welt. Brachial und unbeugsam ist ihre Natur, wortkarg und dennoch befehlsgewohnt. Sie scheint keinen Widerspruch zu kennen, ihn nicht im Ansatz zu dulden und jede Form von Widerstand in Blut zu ertränken.

Geduld scheint ihr fremd.

Sie erfüllt jede Eigenschaft eines Tyrannen und mag es nicht für nötig erachten diesen Eindruck in irgendeiner Form zu kaschieren. Warum sollte sie auch?

Die Züge des Gesichts sind steinern, hart und emotionslos. Ein Eindruck der sich auch in den Fenstern der Seele widerspiegelt. Stahlgraue Augen, die tiefer zu blicken scheinen, wenn sie einen in ihren Fokus rücken. Ein Blick, der keinen Zweifel daran lassen will, dass sie sich seinem gegenüber Überlegen fühlt und das in jeder denkbaren Hinsicht.

Kleinere Narben zieren das wettergegerbte Fleisch auf Stirn, den Wangen, dem Nasenrücken. Eine jede einzelne verbunden mit einer eigenen Geschichte, von Stahl verfasst und in Blut geschrieben. Der Körper reiht sich nahtlos in das Bildnis des martialisch wirkenden Königs ein. Geformt aus einer natürlichen Beanspruchung, gezeichnet von den unzähligen Auseinandersetzungen.

Die Stimme klingt rau, fremdartig, kalt. Sie ist von dominantem Charakter und von unnachgiebiger Natur.

Viel ist über Friedrich von Sachsen nicht bekannt und er scheint auch kein Interesse daran zu haben diesen Umstand zu ändern. Seitdem er die Domäne bei seinem einzigen öffentlichen Auftritt als die seine Deklariert hat, kommuniziert er mit der Außenwelt, so lauten zumindest die Gerüchte, nur noch über seine rechte Hand, einem farbigen Unbekannten, welcher auf den klangvollen Namen Pretorius von Richthofen hört.

Zum Würfeltool