Die heiligen 6 Traditionen

…Wir, die wir sind…in uns und durch uns hindurch, wir sehen die Welten…eure und unsere…wie sie sind. Zerbrochen, Vernäht…und in all dem Chaos findet sich doch stets Wiederholung. Nicht ignorierbare Umstände, mag man sie nun Wahrheit nennen oder ihnen nur in diesem Moment Realität zugestehen. Das Apfelmännchen kommt dich holen in der Nacht. Wer hat schon Angst vorm schwarzen Mann?
Diese Wiederholungen…Wahrheiten, die geschehen werden…man hat sie gefasst und gesammelt…. Und gelehrt…jedem von uns.
Wir…das wirre Blut.
Die erste Regel lautet…und jeder wird sie verstehen. Lass dich nicht erwischen. Es ist die Grundlage des Spiels in jeder Hinsicht. Verbirg nicht nur dein wahres Wese…verbirg deine Intention.. dein Lächeln.. deine Seele…dich. Je besser deine Maskerade ist..desto länger dauert dein Auftritt….die letzte lautet….es gibt keine Regeln….keine die nicht von jemanden neu geschrieben werden, der noch älter ist…wie ihr…wie wir…wie das hier…
Alle dazwischen unterwerfen sich diesen beiden Wahrheiten, die nebeneinander Existieren ohne sich dabei gegenseitig auszulöschen.
Die dritte vielleicht noch…zerbrich alle Spiegel…wenn du dich in jemanden wieder findest…hab Angst. Lass nur Splitter zurück. Die dir zeigen was du sehen willst…sonst schneidest du dich.
Unsere Welt ist nicht die eure….und doch liegen wir nahe beieinander.
Wir haben alle Regeln, auf die ein oder andere Weise.
Sie nicht zu begreifen wischt uns vom Spielplan…nein?

Anna Malekin, Malkavianer, Hüter des Elysiums, München


Die Traditionen

I. Die Maskerade
Du sollst dein wahres Wesen niemandem enthüllen, der nicht vom Geblüt ist. Wer solches tut, verwirkt sein Blutrecht.

II. Die Domäne
Deine Domäne ist dein Belang. Alle anderen schulden dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten. Niemand darf sich gegen dein Wort auflehnen, solange er in deiner Domäne weilt.

III. Die Nachkommenschaft
Du sollst nur mit Erlaubnis deines Ahnen andere zeugen. Zeugst du andere ohne Einwilligung deines Ahns, sollen sowohl du als auch deine Nachkommen erschlagen werden.

*Anmerkung, in der heutigen Zeit in der Kainiten in der Regel in den Städten existieren neigt der größte Teil der Prinzen dazu nur sich selbst als die einzig wahre legitime Instanz zu betrachten die das Recht der Nachkommenschaft gewähren darf und stützen sich dabei vorallem auf die 2. Tradition. Sicher mag es auch Ausnahmen geben aber in der Regel kann man davon ausgehen das die Camarilla Prinzen dieses Recht nicht "freiwillig" teilen.

IV. Die Rechenschaft
Wen du erschaffst, der ist dein eigen Kind. Bis der Nachkomme auf sich selbst gestellt ist, sollst du ihm alles befehlen. Du trägst seine Sünden.

V. Gastfreundschaft
Ehre die Domäne anderer. Wenn du in eine fremde Stadt kommst, so sollst du dich vorstellen, dem, der dort herrscht. Ohne die Worte der Aufnahme bist du nichts.

VI. Vernichtung
Es ist dir verboten, andere von deiner Art zu vernichten. Das Recht zur Vernichtung liegt ausschließlich bei deinen Ahnen. Nur die Ältesten unter euch sollen die Blutjagd ausrufen.

Anmerkung: Auch hier gilt in der Regel das Prinzen das Recht der Vernichtung nicht freiwillig "teilen". Wie es in der Realität dann aussieht ist natürlich wieder eine andere Sache.
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