
„Du willst mir etwas von Leid, Zorn und Hass erzählen. Komm mit mir und ich zeige dir eine Welt die dunkler ist als die Schatten aus denen deine Träume sind."
Es sind die Geschichten welche aus Hass und Zorn geboren wurden, welche sich auf ewig in das Innere der Seele brennen und einen nie wieder vergessen lassen. Es sind die Kapitel aus Schmerz und
Verlust die einen Geist prägen und auf Dauer Formen und manchmal auf ewig entstellen können. In den dunklen, braunen Augen des Brujah die in der Nacht nahezu schwarz wirken, mag man nur die Ansätze jener einzelnen Elemente erkennen können. Doch nicht nur die Fenster seiner Seele vermitteln einen ersten Eindruck einer bewegten, wie gelebten, Geschichte. Wie eine zweite Haut spannt sich das Konstrukt das auf den Säulen nicht enden wollenden Zorns und einer unbändigen Wut erschaffen wurde um seine Person, verleiht ihr etwas stets aggressives, stolzes und unbeugsames.
Der Körper der circa 1,90 großen Gestalt wirkt kräftig und scheint aus einer natürlichen Beanspruchung heraus geformt worden zu sein. Aufrecht und Stolz durschreitet der Gelehrte die Welt, als gehöre sie ihm ganz allein. Große Teile des Körpers sind mit verschiedensten Tätowierungen und teilweise filigranen, dünnen, aber auch sehr deutlichem Narbengewebe übersät, welche im Verbund verschiedene Symbole, im arabischen anmutenden Schriftzüge und Bilder darstellen die teilweise geradezu im Spiel der einzelnen Muskeln lebendig wirken.
Die dunkle, wie auch raue Stimme welche von einem aggressiven Unterton und einem deutlich russischen Akzent dominiert wird, reiht sich weiter in das geschaffene Bildnis des klischeehaften Brujah Schlägers ein. Und in der Tat scheint dieser die nonverbale Kommunikation jeder anderen vorzuziehen, jedenfalls erzählt man sich diese Geschichte genauso gerne wie das der aus der Sowjetunion stammende den Anarchen näher sei als der Camarilla und mit diesen stetig verkehrt. Dennoch scheint seine Loyalität dem eigenen Blute gegenüber ungebrochen, wieso sonst sollte er in der Domäne geduldet sein?
Über seine Vergangenheit ist nicht viel bekannt und Michail hüllt sich über jene fast genauso in Schweigen wie über seine Zukunft. Hartnäckig jedoch hält sich das Gerücht das er schon zu den Zeiten in Leipzig existiert hatte in denen der Clan der Könige noch über die Domäne herrschte. Aber Gerüchte gibt es in dieser Zeit mehr als genug..
"Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen, manchmal vergessen und sich zu erinnern und manchmal...."