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Briefe


Briefe

Postby Marcel » 16 Jan 2012, 16:36

Wie schreibe ich einen Brief?

Die Anrede:
Als Faustregel kann man hier verwenden werden:
„Hochverehrte/r“ fuer einen Ahnen
„Verehrte/r“ fuer einen Ancilla
„Werte/r“ fuer einen Neonaten

Abweichungen sind moeglich und sollten der Intention (Es sollte jedem klar sein, das es z.B. einen Unterschied zwischen Wert, Wohlwert und Wohl wert gibt) des Schreibens, dem Stand und Ansehen des Schreibenden und des Empfaengers gleichermassen angemessen sein.

Weiterhin muss zwischen privater und offizieller Korrespondenz unterschieden werden, wobei bei einem Schreiben an einen Amtstraeger oder gar Vertreter des Prinzen generell von offizieller Natur ausgegangen werden kann. Dem folgend wird dem Anschreiben noch der Status, Clan und der Titel des Empfaengers hinzugefuegt. Unter keinen Umstaenden sollte man den Erzeuger gesondert erwaehnen, es sei denn, man moechte den Eindruck erwecken den Brief alleinig wegen der Reputation des Erzeugers verfasst zu haben, ein Umstand, welcher in den meisten Faellen eine Beleidigung fuer den Angeschriebenen darstellt. Anzumerken sei hier aus aktuellem Beispiel, das es einen absolut schlechte Idee ist die Tremere als den Clan der Hexer zu bezeichnen, da diese Blut ueber keine althergebrachte Titulierung verfuegt und der Terminus „Hexer“ eine Beleidigung darstellt. Die Domaenenzugehoerigkeit sollte nur im Bezug auf die Aemter verwendet werden, da einzig diese territorial gebunden sind. Buerger von [Domaenenname] ist in jedem Fall zu vermeiden, damit fuehlt sich jeder Patrizier schon aus Prinzip beleidigt!

Die Abschlussformulierung
Hier ist mehr Flexibilitaet gestattet und sollte wieder dem Stand und Ansehen des Schreibenden sowie des Empfaengers angemessen gewaehlt werden. Einzig im Status hoehere Kainiten sollten mit einem „Hochachtungsvoll“ bedacht werden. In offiziellem Rahmen wird stehts der Status unter den Namen gesetzt und in das Amt betreffenden Belangen auch dieses.

Mögliche Formulieren sind:
„Mit freundlichen Grüßen“
„Ich verbleibe freundlichst“

Noch ein kleines Wort zu Formulierungen und Redewendungen ergangener Jahrhunderte:
Wenn ein Charakter nicht bekanntermassen Aelter ist oder einen Erzeuger hat, der die Benutzung verschiedener Formulierungen rechtfertigt (z.B. einen Elder etc.) sollte auf derartige Floskeln verzichtet werden! Ein Grossteil der aelteren Kainit wird sich beleidigt fuehlen, wenn ein Juengerer in Formulierungen versucht, welche im nicht zu eigen sein sollten. (Dies kann natuerlich ausser Kraft gesetzt sein, wenn ein Elder bekanntermassen auf einer Anpassung besteht, aber das sind eher unuebliche Faelle.) Im wesentlichen kann man es mit der falschen Aussprache der Muttersprache seitens eines fremdlaendischen Besuchers vergleichen.
From small beginnings. Come big endings
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Marcel
 
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