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[Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/2006


Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Michail Kasakow » 13 Sep 2013, 11:44

Der gereizte Blick des Brujah folgte dem davonziehenden Gangrel noch einen Moment. In jenem spiegelte sich offene Verachtung wieder und es schien den Russen wenig zu interessieren ob jenes irgendwer mitbekam oder nicht. Vielleicht war da auch noch irgendwo in den Tiefen der Seelenfenster ein Funken von Spott auszumachen. Das Gespräch mit Ashina, der dritten im Bunde sollte auch nicht mehr lange andauern. Drei, vier Sätze die noch gewechselt wurden. Die Haltung veränderte sich, wie auch der Blick und das kühle, nüchterne ersetzten offene Verachtung. Sie galt schließlich auch nicht ihr.

Er betrachtete weiterhin die Szenerie, das Schaupiel, also der Erstgeborene seines Blutes eintrat mochte er sich tief verneigen, deutlich tiefer als vor den beiden anderen Ancilla, fast schon so tief wie vor einen Ahnen. Nur ein knapper Gruß. Ruhig. Ehrlich. Nüchtern. Nicht in der Sprache dieses Landes formuliert. Dann zog er sich wieder zurück.

Das eintreten der Toreador hatte er bemerkt, den Blick nahezu ohne jede Regung erwidert.

Es war ein stummes, verächtliches Lächeln das sich auf in den Fenstern seiner Seele abzeichnete als der Farbige in die Hände klatschte. Pfeifen, klatschen…nur ein Gedanke der sich löste. Die Blutsjagd nahm er zur Kenntnis, ein Hauch von Ironie die sich unweigerlich in seinen Blick schlich als er von einem der Gründe erfuhr. Den Blick des farbigen nahm er auf, erwiderte ihn stumm.

Das man dem Erstgeborenen des Clans Gangrel Glüdengossa zusprach, schien den Brujah irgendwie nicht zu stören. Fast mochte man meinen es amüsiere ihn sogar auf die ein oder andere groteske Weise. Das jeder, bzw fast jeder Neugeborene jedoch diesem seine Blutsdiener zu offenbaren hatte und jener darüber hinaus die Clans Nosferatu und Malkarvianer auf dem Silbertablett serviert bekam, vertrieb den amüsierten Ausdruck jedoch so schnell wie er gekommen war. Der Kiefer knackte leicht als er sich spannte. Nur kurz wanderte der Blick in die Richtung der beiden Erstgeborenen der Clans.

Die Aufforderung vor zu treten, perlte an ihm ab wie Wasser an einem glatten Stein…

Worte…
"Zweifel an jenem der sagt er kennt keine Furcht, Fürchte jedoch jenen der sagt, er kennt kein Zweifel"
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Tae » 13 Sep 2013, 11:53

Das Gebilde vervollständigte sich, nur um dann wieder in zahlreiche Einzelheiten zerlegt zu werden. Wieder und wieder, bis jedes einzelne Fragment an dem ihm zugedachten Platz verweilte und seinen Zweck erfüllte. Wenn auch nur für einen vergänglichen Moment. Was konnte den ewigen Wandel schon aufhalten? Flüchtig fanden die Augen des Koreaners jene, die das Blut Arikels teilten. Es waren nur Feinheiten, Variationen der Intensität eines einzelnen Blickes, doch die Begrüßung des Neugeborenen und des fremden Gesichts in den eigenen Reihen besaß tatsächlich jeweils eine persönliche Note. Abstufungen des Analytischen, wenn auch für den Betrachter kaum greifbar in ihrer Natur, da das sie ergänzende seichte Lächeln nach wie vor genügend Raum für eigene Interpretationen ließ. Eine bewusste Gradwanderung, die ein jeder Einzelne beim Versuch der Ergründung selbst aufnehmen musste …

Schon bei der ersten Regung, der zuvor so unbewegten Gestalt, schien der Toreador den kurz darauf offiziell Verkündenden aus den Augenwinkeln zu erfassen. Vielleicht, weil inmitten der stetigen Veränderung und der von dieser ausgedrückten Form der Lebendigkeit, dessen Haltung eine Auffälligkeit gewesen war. Vielleicht aber auch, weil im Stillen bereits in die Ferne geblickt und über das Folgende sinniert worden war. Es konnte unzählige Gründe geben, doch am Ende würde kaum einer dieser von Bedeutung sein. Die Worte flogen dahin – und wurden von dem Erben der Familie Park zur Kenntnis genommen, wie man es bei der Verkündung von Gesetzen wohl in erster Linie erwartete. Wort für Wort, Silbe für Silbe.

Das Antlitz des Koreaners wirkte beherrscht. Jedwede Regung mit einem Gedanken versehen, der in der Abgeschiedenheit seines Geistes für den Moment abgelegt wurde, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können. Zu gegebener Zeit. Ein Verhalten, das sowohl Ruhe als auch eine Art der Hingabe ausdrückte, welche die eigene Herkunft nicht gänzlich verleugnen konnte. Morgaine – Ein Name, der sicherlich seinerseits nicht in Vergessenheit geraten war und ihn dazu veranlasste eine Augenbraue kaum merklich zu heben. Die Erinnerung an die Vergänglichkeit der Existenz und mehr noch an längst verhallte Worte, die ein Teil dieser waren. ‚Wie viel Zeit bleibt uns noch?‘ Unvermittelt wich die ohnehin schon blasse Farbe von seinen Lippen, während die feingliedrigen Finger sich zu einer Regung anschickten, aber dann doch eines Besseren belehrt wurden. Beherrschtes Zuhören.

Ohne Zögern unterstrichen dezente Blicke die weiteren Worte. Hin zu den Anwesenden des Clan Gangrel, zu dem geehrten Blutvogt des Bluts und zu den Neugeborenen in dessen Schatten. Keine Wertung, nur nüchterne Kenntnisnahme seitens des Toreador. Selbiges galt für die darauf folgenden Bekanntmachungen, sowie deren politische Implikationen. Das Gesagte beinhaltete mit Sicherheit ein Potential, dessen Charakter sich in verschiedenste Richtungen entwickeln konnte. Doch, alles zu gegebener Zeit. Geduld war schließlich eine Tugend.
왕관을 쓰려는자, 그무게를 견뎌라. The one trying to wear the crown, must bear it's weight.

"The scariest thing in the world? Money.
Even so - If there's no greed, then there's no fear."
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Balthasar von Schwarzburg » 13 Sep 2013, 12:08

Balthasar nahm das kommende in stoischer Ruhe auf. Jene die ihm den angemessenen Respekt zollten nahm er zur Kenntnis und jene die es nicht taten würde er vermutlich nicht vergessen. Katzen sagte man ganz gleich wie klein oder wie groß sie waren seit je her nach einen nachtragenden Charakter zu besitzen, oder etwa nicht? Sichtliche unterschiede mochte man von außen zumindest keine großen erkennen, was die Behandlung jener anbelangte die ihren Weg zu ihm gefunden hatten.

Ansonsten mochte er sich offenkundig damit zu begnügen die Bilder zu betrachten die sich auftaten. Ihren Erzählungen zu lauschen und sich im Stillen seine Gedanken zu machen. Wenn er sich an dem Geklatsche störte welches irgendwann den Abend einläutete, so schien er zumindest kein Interesse daran zu haben seinen Unbill in irgendwelcher Art von innen nach außen zu kehren.

Die Inhalte die folgten führten zu keinerlei sichtbaren Reaktionen. Aber vermutlich hatte man den Blutvogt schon im Vorfeld über das ein oder andere in Kenntnis gesetzt, als das vorgetragene in heutigen Nacht noch irgendeinen überraschenden Charakter hatte. Vielleicht sah man aber auch nur das was man wollte? Manchmal war es einfacher…

Intentionen vorzutreten, etwas anzumerken hatte er sichtlich keine und so verharrte er und wartete in unveränderter Haltung ab, ober der Dinge die da noch kommen mögen....
And who are you, the proud lord said, that I must bow so low? Only a cat of a different coat, that's all the truth I know. In a coat of gold or a coat of red, a lion still has claws, And mine are long and sharp, my lord, as long and sharp as yours.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Zado » 13 Sep 2013, 16:23

Eigentlich steht ihm der Anzug gut. Nonchalant, wäre er jünger. Um sein rechtes Handgelenk ist eine Kette mit hölzernen beweglichen Perlen gewickelt, auf den ersten Blick wirkt es wie ein Rosenkranz, aber das dazugehörige Kreuz fehlt. Wer es kennt…erkennt ein…Spielzeug, das eher in Griechenland bekannt ist. Dort sitzten die alten Männer vor ihren Häuschen an kleinen hölzernen Tischen, dort halten sie in der linken eine Zigarette und die rechte Hand spielt wie von selbst mit den Perlen…immer wieder, wie ein Pepetomobile.
Zado spielt nicht damit, aber er hält den Teil der Kette der sonst nutzlos herumhinge in der Hand.
Jenen Kainiten, die sich noch zu ihm bemühen begegnet er soweit freundlich. Dennoch läd er niemanden näher zum Gespräch, es…mögen sich die Meisten darüber bewusst sein, dass sein entgegen nehmendes Nicken in nächster Instanz nicht genug gewesen sein wird um dem Vorstellungsprotokoll genüge getan zu haben. Zu diesen Augenblicken, mag das auch der falsche Zeitpunkt sein….zumindest bei ihm.
Interessiert neugierig…verfolgt er die Wege, die hier gegangen werden. Betrachtet auch die anderen beiden Ancilla von dort hinten, ohne den Eindruck zu machen, sich ertappt zu fühlen, würde einer der Beiden zurück blicken. Weiterhin erfolgt keine Begrüßung seinerseits…ausser natürlich..als Erwiderung.
Als von Richthofen klatscht blickt Zado ersteinmal zu Boden…anstatt nach vorne, als hätte er dort etwas Wichtiges liegen. In die rechte Hand kommt Bewegung…zwei…drei mal..hört man das leise Klacken der Holzperlen, wenn sie aufeinander fallen, dort aufgehangen an ihrem Faden. Nicht so sehr lange, dann schweigen die Perlen und der Gelehrte widmet sich nun auch gänzlich dem Redner.
Es ist nicht so, dass dem Brujah große Sympathie ins Gesicht geschrieben stünde, doch …nun…wen wundert es? Ausgerufene Blutjagden lösen keinerlei Interesse in ihm….eher noch, das ein oder andere Gesicht, wenn es zufällig so blickt, dass er hineinsehen kann. Wie das der Signora. Da…zur Rechten des leeren Throns.
Jetzt lächelt er doch kurz. Ein Betrachter mag das womöglich missverstehen. Auch das …Opfer..der Malkavianerin, war es doch ein Teil seines Blutes bewegt den Älteren zumindest nicht offenkundig. Zado hört einfach nur zu…starrt den Richthofen dabei praktisch an und erst als er das Edikt betreffend die Blutdiener verkündigt legt sich ein überaus kühles Lächeln auf die Lippen Zados. Nicht wütend. Nicht unterdrückt wütend. Dennoch wirkt er ungleich….unangenehmer so.
Alles, was den Gangrel betrifft geht an Zado vorbei….anscheinend. Sein Blick weicht lediglich, von Richthofen gen dem leeren Thron…als wolle er dessen Besitzter fragen wohin er wohl will. Seiner Marionette offenkundig, hat er nichts zu sagen.
Es gibt nur Leidenschaft....
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Fenneke Janssen » 13 Sep 2013, 17:01

Die Malkavianerin steht schweigend, fast, als wär´s ihr Streben möglichst unterzugehen in der Masse der anderen... aber dann wäre das weiße Kleid definitiv falsch gewählt? Doch fügt sie sich solcherart recht gut in das Gebaren der meisten anderen Anwesenden, aber im Grunde kein Wunder... ist dieser Ort in all seiner bedrückenden Düsternis, in der Schwere der Atmosphäre über aller Köpfe nicht unbedingt einladend für einen gepflegten Plausch am Abend.

Das klatschende Geräusch, das die Stille durchbricht, erzeugt aber am Ende doch Bewegung in ihrem Gesicht. Einer ihrer Mundwinkel hebt sich und erzeugt in den blassen Zügen den Eindruck, als sei sie sich nicht sicher, ob sie lachen oder weinen solle... Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Die Worte indes lassen ihre Miene wieder ernst werden... als schiebe sie einen angemessenen Ausdruck wie eine Maske über ihr Gesicht, ernst, aber weder regt sich Widerspruch in den türkisen Augen noch Wut noch Trauer... der Aufruf zur Jagd auf eine der ihren wird kommentarlos hingenommen, weder verbal noch nonverbal. Vielleicht hat sie´s ja schon gewusst... vorher. Den Blick des Farbigen erwidert sie ohne auszuweichen, wenn auch ohne zu blinzeln, als habe sie es vergessen unter den starrenden Augen... was ihrerseits den Eindruck hinterlässt zurückzustarren ohne dass dies in ihrer Absicht gelegen hätte. Eher eine malkavianische Marotte vielleicht.

Den Rest der Ansprache lässt sie über sich hinweg spülen, offenbar nicht motiviert den Schritt nach vorn zu tun der den Mitgliedern der Domäne so offen angetragen wird. Nur das Tuch zieht sie um einen Hauch enger um die Schultern, als wär ihr... frisch.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Nojus » 13 Sep 2013, 17:18

Die volle Wartezeit hielt sich Nojus schweigend neben seinem Erstgeborenen. Blickte hierhin, blickte dorthin. Wer seinen Blick erwiderte wurde mit einer leichten Verneigung begrüßt, wer neu eintrat gemustert. Die Ausnahme hierzu bildeten lediglich die Ancillae und auch hier bloß in der Tiefe der Verneigung. Unterschiede mit was für Dingen man die hungrigen Augen des glatzköpfigen Mannes auf sich aufmerksam machen konnte waren schwer zu erkennen, aber unzweifelhaft gab es ein Muster. Auf kaum jemandem lag der Blick länger als auf jemand anderem, der Blick schien Gesichter abzutasten, Haare zu registrieren und dann langsam hinab zu gleiten, Figur, Kleidungsstil und äußerliche Merkmale abzuspeichern. Nicht unbedingt aufdringlich, aber erkennbar interessiert. Es war jedoch kein höfliches Interesse oder freundliche Einladung zum Gespräch, es war das Interesse was man später in einer Aktennotiz wiederfinden würde.

Mit der behandschuhten Hand griff er sich einmal unter den hohen Kragen in seinen Nacken, schien dort langsam etwas herauszuziehen was er, ohne es einen weiteren Blickes zu würdigen, in der hohlen Hand verborgen in seiner Jackentasche verschwinden ließ. Dann begann jemand absurderweise zu klatschen. Das Geräusch versprach nicht zu wenig: es folgte alles was er an den heutigen Zirkusvorstellungen so vermisste: schockierende Ankündigungen, großes Trara, den Kanonenknall, den starken Ivan, einen Clown der auf einem Elefanten ritt und eine tolle Manege. Nur das Publikum war lausig. Überall verschlossene Gesichter, alle versuchten krampfhaft sich irgendetwas anmerken zu lassen was irgendjemand anderes deuten könnte, und der Rest blickte wild umher um genau das zu tun. Würden die Buchmacher von London auf dieses Possenspiel Wetten abnehmen würde er bei jeder noch so miesen Quote auf Unentschieden setzen. Die einzige Chance auf eine guten Kritik die ein schlechter Schauspieler hat, ist ein schlechter Kritiker. Das hatte er mal irgendwo gelesen.

Blutjagd. Vernichtung. Komplizenschaft. Er blickte starr nach vorne. Knapp an dem schwarzen Boten vorbei, an den hinteren Deckenrand. Dort wo sich Decke und Wand trafen. Lehen. Fast schien es so als ob ihm etwas aus dem Hemd krabbelte, ein kleiner, schwarzer Fleck der stetig größer wurde, bis er die Größe eines Fingernagels erreicht hatte. Aufnahmerecht. Eine seiner Hände fuhr an seinen Kragen, griff diesen Fleck mit Zeigefinger und Daumen und entfernte ihn. Kurz schien es als ob auch dieses etwas in seiner Tasche verschwinden würde, dann führte er die Hand jedoch zum Mund. Kurz verdeckte der Handschuhe die beiden aufgeplatzen, bleichen roten Lippen, dann war der Arm wieder auf dem Weg in seine ursprüngliche Position. Blutsdiener. Falls jemand der eifrigen Beobachter ihn in diesem Augenblich ansah, bemerkte er das sich seine Kiefermuskulatur einmal kurz und knapp bewegte, so als hätte der Dürre gerade etwas mit seinen Zähnen in zwei Hälften zerteilt. Registration. Seine Wangen wölbten sich nach innen, nur ganz leicht, aber dennoch: wer darüber nachdachte wusste das Nojus das was er eben zerbissen hatte gerade aussaugte. Ausnahme. Er schluckte. Rückfragen.

Als ob ein Lehrer eine schwierige Frage gestellt hätte. So war die Stimmung. Jeder versuchte zwanghaft Blickkontakt mit dem schwarzen Mann zu vermeiden, auch wenn jeder (na gut, die meisten) wusste, das es heute Abend sowieso keine Antworten geben würde.

Er bleckte die Zähne, die wie Dresden 1945 kreuz und quer in die Höhe ragten. Jeder einzelne von einer gelblichen Schicht aus Flüssigkeiten, Sekreten und Ablagerungen überzogen. Zwischen ihnen wand sich eine kränklich weiße Zunge wie eine aufgedunsene Made umher, leckte dem stillen Mann zuerst oben, dann unten über die rauen Lippen und noch ein Stück darüber hinaus. Wer allzu genau hinblickte erkannte den grünlichen Schimmer von Schimmel der zumindest ihre Oberseite bedeckte.

Niemand trat nach vorne.

Wie ein riesiger Wurm in einem dieser zahlreichen Science-Fiction-Filme zog sie sich daraufhin in die Mundhöhle zurück. Die Lippen verschlossen das Grauen und der Spuk schien beendet. Sowohl der große als auch der kleine.
Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache.
- Sir Arthur Conan Doyle
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Marcel » 13 Sep 2013, 17:23

Der Afrikaner wartete einen etwas längeren Moment nach dem seine letzten Worte verklungen waren, ließ seinen Blick wandern, über die einzelnen der Anwesenden hinweg. In seinen Augen konnte man nur schwärze erkennen, jedoch keine Form von Urteil oder gar einer Wertung. Nichts. Gar nichts. Ob ihn das Auslassen der gebotenen Möglichkeit überraschte war aufgrund dessen schwer zu deuten, denn auch sein Körper schwieg. Blieb fern jeder Regung. Einzig die Augen waren in Bewegung, vielleicht der Kopf der sich minimal regte.

„Nun gut…“

Stellt er nüchtern fest. Letztendlich wären es jene vor ihm welche die Konsequenzen tragen mochten so sie die Dinge falsch interpretierten. Nicht er.

„…fahren wir fort….“

Eine kurze Pause folgte welche einen rein rhetorischen Charakter ihr Eigen nannte.

„Folgende Jagdgebiete werden den benannten Clans zur Verfügung gestellt:

Leipzig Mitte, dazu gehören: das Zentrum, Zentrum Ost, Zentrum West, Zentrum Nord, Zentrum Nordwest, Zentrum Süd und Zentrum Südost, soll von dieser Nacht dem Clan Ventrue vorbehalten sein.

Dem Clan der Toreador wird Leipzig Nord, dazu gehören: Gohlis Süd, Gohlis Mitte, Gohlis Nord, Eutritzsch, das große und kleine Wiederitzsch , Seehausen, Hohenheida, Mark Neblitz und Gottscheina zur Verfügung gestellt.

Der Süden, geht an den Clan Brujah, zu diesem gehören: Die Südvorstadt,Connewitz, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz, Dösen.“


Erklärte der Schwarze in diesem weiterhin, ruhigen, nüchternen Ton, während er seinen Blick wandern ließ.

„Die Jagd in diesen Gebieten ist einzig den Mitgliedern des jeweiligen „Eigner“ Clans gestattet. Nur mit einer Sondergenehmigung seiner hochverehrten Majestät, oderder Einwilligung des Erstgeborenen des „Eigner“ Clans ist eine Ausnahme dieser Verfügung herbeizuführen.“

Damit schien das Thema auch beendet. Wieder verstrichen einige Augenblicke in denen er den eigenen Worten den Raum zur Entfaltung gewährte, ehe er ihnen diesen wieder entzog.

„Der hochverehrte Prinz überantwortet seinem Rat der Erstgeborenen folgende Rechte:

Von nun an soll die öffentliche Rechtsprechung, bei mittleren bis größeren Vergehen, welche von Neugeborenen Mitgliedern dieser Domäne begangen werden, durch den Rat der Erstgeborenen erfolgen. Die Ausnahme stellen die Neugeborenen vom Clan des Prinzen da, über welcher einzig seine hochverehrte Majestät öffentlich richten wird. Dem Rat wird jedoch die Möglichkeit eingeräumt, im Falle eines möglichen Vergehens, die genauen Begebenheiten seiner hochverehrten Majestät schriftlich zu erläutern und ein Strafmaß vorzuschlagen.

Ein Urteil gilt als Rechtskräftig, wenn eine Mehrheit im Rat erzielt wurde. Die einzige Ausnahme bildet die endgültige Vernichtung. Um einen Neugeborenen das Recht auf Existenz abzuerkennen und ihm dem Tod zu übereigenen, bedarf es mindestens vier Stimmen im Rat. Seine hochverehrte Majestät behält sich ein sieben nächtiges Vetorecht vor, nimmt er während diesem Zeitraums dieses Recht nicht in Anspruch, gilt das Urteil als legitimiert und ist in der achten Nacht öffentlich durchzuführen.

Das Urteil soll vom Ankläger höchst selbst vollstreckt werden. Sollte dieser dazu, aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein und auch niemanden finden, deran seiner statt die Vernichtung vollstreckt, wird meiner Person diese Aufgabe übernehmen.

Kleinere Vergehen fallen in den Aufgabenbereich des Blutvogts und bedürfen keinerlei Ratsbeschlüsse.

Die Verteilung möglicher Jagdgebiete im Ostbezirk. Diese kann der Rat an Clans, wie auch einzelne Mitglieder nach eigenen ermessen verteilen, sobald eine Mehrheitsentscheidung herbeigeführt wird.

Dem Rat wird die Möglichkeit eingeräumt, die Anzahl der einem Neugeborenen zur Verfügung stehenden Blutsdiener zu erhöhen. Auch hier reicht eine einfache Mehrheit zum Beschluss aus.

Dem Rat wird das das Recht eingeräumt, die Ernennung eines Seneschalls gegenüber seiner hochverehrten Majestät vorzuschlagen, sobald dieser sich in seiner Gänze auf einen möglichen Kandidaten geeinigt hat.

Ebenso wird dem Rat gestattet elyisären Grund wie einen Hüter zu bestimmen, wenn dieser Beschluss von mindestens fünf seiner Mitglieder getragen wird. Für die Bestimmung einer Geissel reichen vier Stimmen aus."


Die tiefe Stimme des Mannes veränderte sich nicht in ihrer Laustärke, in ihrer Ruhe. Nicht in ihrer Art. Er ließ das gesagte wiederum ein wenig im Raume stehen, nur um dann fortzufahren.

„Selbstverständlich behält sich seine hochverehrte Majestät auch selbst das Recht vor Ämter zu verleihen…“

Fügte er nach einem Moment nach. Eigentlich unnötig wie ein…. Und dennoch....

„Und da wir gerade bei der Gunst seiner hochverehrten Majestät sind……“

Die linke Hand, der Arm löste sich aus ihrer starren Haltung hinter dem Rücken, wie auch der Gegenpart. Letzterer hat eine gerade zum Körper gebildet während Zeigefinger und Daumen der linken Hand in einer lockeren, fließenden Bewegung ein schnippendes Geräusch verursachten. Auch jenes war verhältnismäßig laut. Dort irgendwo hinter dem Thron, dort wo kein Licht mehr die Schatten verdrängte, konnte man hören wie Metall sich an Metall rieb. Schwere Schritte die damit einhergingen. Ein schleifendes Geräusch, das sie begleitete. Näher kam. Zuerst konnte man die Konturen erkennen die allmählich deutlicher wurden, die dort aus den Schatten kamen.

Die Gestalt welche dort wenige Augenblicke später hinaustrat mochte in die gleiche Rüstung gehüllt sein, wie jene beiden die das Tor flankiert hatten, sie war nur noch ein Stück größer, um die zwei Schritt hoch. Kräftig gebaut. Sie trug ein Schwert an der Seite. Die Hand des Mannes war groß, war um den Nacken einer unbekannten, männlichen Person gelegt.

Diese war in einfache Leinenhosen gehüllt, weiß, ein wenig verdreckt. Der Oberkörper war nackt, von nicht verheilten Wunden übersät, schien geschunden, war normal gebaut soweit man das erkennen konnte. Ein Stück Holz ragte aus seinem Rücken. Das Gesicht war von einem alten Sack verhüllt ,der mit einem Seil verschnürt wurde. Die Füße schliefen auf dem Boden, die Arme welche leblos an dem Stück Fleisch hingen, ebenso…

Der Hüne ließ das Etwas neben dem Schwarzen, arglos fallen. Für die Personen welche dort versammelt waren, schien er sich wenig zu interessieren. Er trat ein Schritt zurück, hinter den Schwarzen, den dies nicht im Geringsten zu stören schien.

Nur kurz wanderten die dunkeln Augen zu der Gestalt die dort nun lag, ehe er seinen Blick wieder hob und die Mitglieder der Domäne betrachtete.


„….Morgain hat der Domäne noch etwas hinterlassen. Ein unschuldiges Kind Eine Möglichkeit Eine Quelle Einen Schlüssel....“

Die Hände hoben sich leicht, fast schon als ob sie das leicht fragende das in der Stimme zum Vorschein kam unterstreichen wollten. Nur jene eine Geste, dann verschwanden sie wieder hinter dem Rücken. Der Blick wanderte leicht in die Richtung der Mitglieder des Clans Malkav.

„Es kann vieles sein, aber auch nichts.“

Nüchtern. Eine kleine Pause folgte.

„Seine hochverehrte Majestät wird davon absehen seine Existenz in der heutigen Nacht zu beenden, wenn sich irgendjemand findet und sich seiner annimmt. Vielleicht aufgrund von Menschlichkeit. Vielleicht aufgrund dem Gefühl von Verantwortung. Vielleicht aber auch einfach nur ob der Möglichkeiten willens, die damit verbunden sind.

Darüber hinaus mag er dem armen Geschöpf in Aussicht stellen irgendwann sogar ein vollwertiges Mitglied der heiligen Camarilla zu werden, wenn er neben den dafür üblichen Vorrausetzungen, maßgeblich dazu beiträgt seine Erzeugerin auffindbar zu machen.

Es besteht also auch von seiner Seite aus eine gewisse Form der Motivation, zu lernen, sich als nützlich zu erweisen…“


Trocken. Nüchterne Worte.Der Blick wanderte von den Malkavianern weg, zur Allgemeinheit und dann wieder zurück.

„Dem eigenen Blut soll als erstes die Möglichkeit gegeben werden….Ist ein Mitglied vom Clan Malkav bereit die Verantwortung für dieses Kind zu übernehmen, mit all den Pflichten, mit all den Möglichkeiten…die damit einher gehen.

Dann soll es jetzt vortreten.“


Die letzten Worte hatten einen auffordernden Charakter. Lange würde er wohl nicht warten….
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Fenneke Janssen » 13 Sep 2013, 18:47

Die Verteilung der Jagdgebiete zieht an ihr vorüber. Namen, die Leben versprechen... oder Bequemlichkeit... alles zum halben Preis außer Tiernahrung. Wieder ist es ein flüchtiges Lächeln, das über das Gesicht der neuen Erstgeborenen der Malkavianer wandert wie eine Wolke vor dem Mond.

Das Geräusch ist es, was erst so wirklich ihre Aufmerksamkeit zu wecken scheint. Nicht das Schnipsen der Finger, aber das Geräusch von Schritten... das Schleifen von Stoff auf dem steinernen Boden, der Ton von etwas, das ins Licht gezerrt wird aus den Schatten der Erinnerung. Die blaugrünen Augen werden schmaler, als sie das leblose Bündel aus Knochen und Haut betrachten, das nun so erscheint, als wäre es jeden Knochens ledig... ein nasser Sack... ein Bildnis dessen, was übrig bleibt, ist der Geist in der Hülle fort... auch wenn er nur schläft. Nur... Zeugs.

Dieses Mal treffen sich der Blick des Farbigen und der Malkavianerin nicht. Unverwandt betrachtet sie den Körper, während die Worte an ihr vorüber treiben, sich erklären... es erklären. Ihr Gesicht selbst bleibt erstaunlich leer, es hat etwas von einer Puppe mit durchgeschnittenen Fäden... keine Mimik, kein Blinzeln, während die Worte von Richthofens im dunklen Saal verklingen. Nur ihre Finger bewegen sich, streichen geistesabwesend die feinfädigen Fransen ihres Schultertuchs, legen sie gerade, sortieren sie, dass sie allesamt in eine Richtung schauen. Im Raume ist es still geworden, während die Versammlung wartet, dann geht eine Bewegung über ihren Körper... wie ein Schütteln, dann ein tiefes Ausatmen... nur ein Schelm, der das Seufzen nennen würde, dann tritt sie den geforderten Schritt nach vorn. Ein leises Klacken begleitet ihr Tun, eins, dann noch eins, als der zweite Fuß dem ersten folgt.


"Der Clan des Mondes wird sich seiner Verantwortung nicht entziehen, sei diese in diesem Kontext in mancher Augen wohlmöglich auch... zweifelhaft." Sie spricht nicht übermäßig laut, aber in der Stille und der hallenden Akustik ist ihre Stimme gut zu vernehmen. Ein heller Sopran, klar und voller feiner Nuancen... aber darunter liegt was Schräges, als habe ein Violinist den Wirbel seiner Geige beim Stimmen einmal zu weit herum gedreht. "Ein Kind unseres Blutes ist ein Teil von uns... mit allen Pflichten... und allen Möglichkeiten... die damit einher gehen..." Zum ersten Mal jetzt wendet sich ihr Blick wieder gen von Richthofen, dieser stete Blick aus zu großen Augen, die nicht blinzeln und sie betrachtet ihn einen Moment lang mit etwas, das ein seltsames Interesse beinhaltet, ehe sie fortfährt... und es hat etwas abschließendes. "Clan Malkav wird sich des Kindes annehmen."
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Aaron » 13 Sep 2013, 19:32

Asche.

Er ist noch hier. Eigentlich ein kleines Wunder, bei den Anschlägen und Einschlägen, die am heutigen Abend passieren. Es wird am Weltbild gerüttelt. Und nicht am Verlag von Pornoheftchen, sondern viel elementarer. Am Herzensrand sträubt es sich in ihm... bei den Worten über seine Erste. Morgraine... zu Asche Staub... man muss sich hier ja schließlich mit Fassung betragen. Den ersten Blick, die Musterung...

Wie Stein gepresst... in einen Anzug trägt man sich. Unberührbar. Unter der Haut kribbelt es. Wie wenn die Asche drüber streicht, der Staub. Aaron will sich die Finger waschen... sich reine machen. Rituale zum Abschluss einer eigentlich endlosen Geschichte. Wie immer alles nur gelogen.

Die Spiegel müssen brechen... will man sich im Geiste rückversichern. Alle Spiegel werden brechen... doch sind die Scherben scharf und blutig auf den Fingern.

Und dann spricht er schon wieder. Dieser böse, böse Mann... der uns zerbrechen will. Der des brechens willen ist.... und es treibt ihn einen halben Schritt nach vorn. Hinter seiner Erstgeborenen stärkt es ihr den Rücken? Oder nur anders?
Das Neue ist nicht in dem, was gesagt wird, sondern im Ereignis seiner Wiederkehr. -- Foucault: Die Ordnung des Diskurses
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Sevaleah Aiyana Greenstone » 13 Sep 2013, 20:05

Nach ihrer Unterhaltung mit Aaron von Raugrafen (Chatspiel) begab sich Leah wieder zurück auf ihren Platz. Als Zado eintraf neigte sie ihm ihren Kopf entgegen mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Dann ließ sie ihren Blick wieder schweifen, hier und da kurz auf einem der anderen Domänenmitglieder ruhend, beobachtend. Als die Stimme der rechten Hand des Prinzen ertönte, ließ sie ihren Blick dorthin gleiten. Lauschte seinen Worten meist teilnahmslos, nachdenklich fast. Morgaine... sie hatte sie nicht gekannt, würde sie nun nicht mehr kennenlernen. Daher traf es sie nur wenig, wenn auch der Gedanke an den endgültigen Tod ihr einen kleinen Schauer über den Rücken laufen ließ. Als die Ehrung des Herrn von Schwarzburg ausgesprochen wurde ließ Leah kurz ihren Blick zu jenem wandern, beachtete das Ganze aber nicht weiter. Die Regelungen für Blutsdiener ärgerten sie innerlich ein wenig, wenn sie sie zur Zeit auch noch nicht betrafen. Wobei ihr Gesellschaft jeglicher Art in den meisten aller Fälle sowieso zuwider war. Trotzdem mit der Zeit wäre ein Ghul sicher eine rentable Anschaffung.
In Gedanken nahm sie wahr wie von Richthofen fortfuhr. Die Jagdgebiete. Ein kleines für den Clan der Gelehrten, praktischerweise jedoch direkt vor ihrer Haustür. Eine gut gewählte Zuflucht also. Die Andeutung eines Lächelns auf ihrem Gesicht, so kurz, dass es der Wahrnehmung entschwand. Interessiert folgte sie den weiteren Ausführungen zur Rechtsprechung. Sie musste also nicht den gesamten Erstgeborenenrat bei Laune halten, eine gewissen Anzahl war jedoch ratsam, damit sie sich nicht um Kopf und Kragen redete. Dem Prinzen gegenüber sollte sie sich ebenfalls gut stellen. Dies war ihr allerdings von vorneherein klar gewesen. Es würde sichtlich anstrengend werden, soviel undurchschaubare Heuchelei zu lernen. Sie würde sich Mühe geben...wenn sie denn Lust hatte.
Ihre Augen weiteten sich ein wenig als das verhüllte Geschöpf hereingeschleift wurde. Ein Kind der Malkavianer. Morgaines Kind. Angespannt vernahm sie die Primogen des Clans des Mondes. Eine Chance. Das Kind würde also eine Chance erhalten. Genau wie sie eine gekriegt hatte. Hier in Leipzig. Wieder ein kaum vernehmbares Lächeln auf ihren Lippen. War da ein klein wenig Erleichterung in ihren Augen zu erkennen?
Manchmal sagen die Leute, ich würde Indianer spielen. Das ist traurig. Ich glaube nicht, dass ich Indianer spielen muss. Ich bin eine. Ich bin, wer ich bin. Und ich bin stolz."
Naninaà` `goò` hazho` ògo a` daa ahoninidzingo ninina
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