Zavala-Galerie
Westlich des Centralparks in einer Seitenstraße liegt die Zavala-Galerie.
Sie wurde erst vor kurzem ohne großes Aufsehen eröffnet und so präsentiert
sie sich auch. Der Eingang zur Galerie liegt zwischen einer Modeboutique und
einem Lebensmittelgeschäft, hinter der breiten Glastür führt nur ein
langer Gang in den hinteren Bereich des Gebäudes. In diesem befindet sich
der große Ausstellungsraum im Erdgeschoß, wo auch die Empfangsdame den
Besucher begrüßen wird, eine Wendeltreppe führt sowohl nach oben als auch
nach unten.
Der Raum ist hell ausgeleuchtet, die großen Wände mir nur wenigen Fenster
nach hinten hinaus bieten viel Platz für die Gemälde der ausstellenden
Maler, Skulpturen verschiedener Künstler wiederum befinden sich offen
stehend oder hinter Vitrinen im Raum verteilt. Der Platz wurde mehr als großzügig
verwendet, viele freie Flächen lassen es zuweilen ein wenig leer
erscheinen, Schritte hallen weit über den Steinboden und werden kaum von
der musikalischen Untermalung übertönt, welche sich auf langsame
Klaviermusik beschränkt.
Die unteren Räumlichkeiten sind ähnlich gestaltet, auch wenn hier weitaus
mehr Werke ausgestellt werden, während der obere Bereich privater Natur
ist.
Die Zavala-Galerie bemüht sich vor allem um junge Nachwuchstalente unter
den Künstlern der Stadt und bietet Bildhauern und Malern eine große Fläche
ihre Werke der zahlenden Kundschaft näherzubringen. Fernando Zavala leitet
die Galerie und bestimmt über jene die hier Ausstellen dürfen oder nicht.
In den unteren Räumlichkeiten wiederum finden sich die Skulpturen und Gemälde
derjenigen wieder, die hier ihren festen Platz haben, surrealistische Werke
von Joseph Bamberger und für das ungeübte Auge sicher seltsame, dunkle
Gestalten aus den Händen der Bildhauerin Moni Hudges.