The Point Blank

Lage: Einzig ein kleines, spärlich erleuchtetes Schild mit schnörkelloser Schrift an einem der vom Alter gezeichneten Mehrfamilienhäuser in der Bronx lässt vermuten, das sich hinter der schweren stählernen Tür etwas anderes verbergen würde, als der äußere Schein vermuten mag.

Die Räumlichkeiten: So sich die Temperaturen in einem angenehmen Rahmen bewegen wird die Eingangstür geöffnet sein und ein schwerer, dunkelroter Vorhang verbirgt die Lokalität vor den Blicken Aussenstehender. Schiebt man diesen bei Seite wird man eines einzigen riesigen Raumes ansichtig, in welchem zahlreiche Säulen verschiedene Tische voneinander abgrenzen würden. In die Wände eingelassene Separees bieten ein groesstmoegliches Maß an Privatsphäre und dem gerecht werdend ist es möglich jeweils einen Vorhang vor die Nischen zu ziehen. Zur Linken befindet sich eine lange hölzerne Theke und mittig eine großzügig bemessene Fläche um dem Tanz zu frönen. Die Umgebung mag rustikal wirken, ein Eindruck, welcher durch an den Säulen befestigte Schilde, Schwerter und vor allem eine breite Auswahl an Bögen und Armbrüsten noch verstärkt werden wird. Offenkundig hatte man sich recht viel Mühe gemacht den Raum zu gestalten, denn die Platzierung der Säulen würde es dem Besucher ebenso erschweren einem an angrenzenden Tischen stattfindenden Gespräch zu lauschen, wie auch sicher gestellt war, dass nicht jede der Sitzgruppen von einer beliebigen Position aus einsichtig ist und einzig die Tanzfläche stellt eine Ausnahme dar, kann diese doch von beliebigen Punkt aus betrachtet werden. Außer einer Tür nahe der Bar, welche in einen kurzen Gang und schließlich zu den Toilettenräumen führt gibt es noch eine weitere hinter dem Tresen, welche den Hauptraum wohl mit der Küche verbindet.

Das Personal: Ein in grobe mittelalterlich anmutende Kleidung gehüllter Mann mit lederner Schürze bemannt die Bar und einigen vorwiegend junge Frauen in altertümliche Kleidern obliegt die Bewirtung der Gaeste. Das Gebaren der Angestellten gestaltet sich ebenso wie die Wortwahl eher anachronistisch und so sind unübliche Hoeflichkeitsbezeugungen hier an der Tagesordnung.

Das Ambiente: Entgegen dem optischen Eindruck wird aus zahlreichen verborgenen Lautsprechern ausschließlich rhythmische elektronische Musik zu vernehmen sein und indirektes abgedunkeltes Licht taucht die Umgebung in ein diffuses Zwielicht.

Das Angebot: Obgleich vorwiegend auf ambientetaugliche Getränke wie Wein, Met und Absinth und rustikale Speisen ausgelegt, wird ein Gast hier auch die üblichen Erfrischungen käuflich erwerben können.

Das Klientel: Es scheint keine vorherrschende Gruppierung zu geben, jedoch mag sich hier nur wirklich wohl fühlen, wer gewisse Besonderheiten gleich welcher Art sein Eigen nennt oder zumindest die Befähigung aufweist sich als ein solcher Mensch zu präsentieren. Dem folgend wird man zu später Stunde einen gut besuchten Club voller eigener Persönlichkeiten vorfinden können.

Die Öffnungszeiten: Die Lokalität wird an jedem Tag der Woche zur sechsten Stunde des Abends geöffnet werden und schließt ihre Pforte mit dem Anbruch der sechsten Stunde in der Früh.


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