| Maria's Place Maria ist um die 60, eine freundliche offenherzige Frau, mit stahlgrauen Haaren, die zu einem strengen Dutt gebunden sind. Früher einmal war sie die Frau eines Millionär´s, doch nach dem Tod ihres Mannes beschloß sie, ihrem christlichen Herzen zu folgen und in einer der ärmsten Gegenden New Yorks einen Ort für die Kinder einzurichten, die unterpriveligiert geboren wurden. Eine seltsame Mischung aus Second Hand Shop, Suppenküche und Lesecafé. Hier findet man alles, von günstiger Kleidung, über günstige kleine Mahlzeiten und günstigem Kaffee ( von der Herrin des Hauses selbstgekocht) bis hin zu endlos langen Bücherreihen und seit einiger Zeit auch zwei Computer. Auch wenn der Laden in den Randbereichen der Bronx zwei Eingänge hat, zwei unscheinbare Glastüren in einem Haus vom Beginn des letzten Jahrhunderts, so ist er doch eigentlich eins. Die linke Tür führt in den Bereich des Second Hand Shops, die Rechte zum Büchercafé. Es wirkt alles ein wenig altmodisch, verstaubt aber nicht, mit kleinen Holztischen, einigen Ledercouches und sogar zwei alten Ohrensesseln...und natürlich, dazwischen, an den WÄnden entlang, Bücher..gut sortiert nach Kinderbüchern, Krimis, Horro, Liebesgeschichten, Klassikern, Fremsprachen, Naturwissenschaften, Geschichte, Musik und Comics. Wer möchte, findet hier was er sucht, neben Dingen ein modernern Jugendlicher nimals freiwillig gern in die Hand nehmen würde, auch Hilfe bei Schulsachen, Bürokratie und einen Hauch Nestwärme, den Maria gern und freizügig verteilt. Und scheinbar funktioniert dieses immer weiter gewachsene Konzept ihrer Oase. Zumindest lassen die Gangs jedem der es wissen will gegenüber durchblicken, das dieser Bereich besser nicht berührt wird. |