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Sueño... Es bedeutet Traum im spanischen. El sueño de una noche de
verano... ein Mittsommernachtstraum...
Genau dorthin bringt es einen. Der Nachtclub war in der Bronx gelegen. An jedem Wochentag offen, außer Montags. Geschlossen wurde, wenn der letzte Gast gegangen war. Geöffnet wurde erst gegen 20 Uhr. Sommer, wie Winter. Spezielle Veranstaltungen, wie Konzerte, Bauchtanz, sogar Theaterstücke fanden häufig statt, jedoch zu keinen festen Zeiten. „El sueño“ Es wäre erst einmal ein kleiner kaum erleuchteter Gang, den man betreten würde. Roter Backstein, der offen zutage trat. Es wäre hier schon gedämpft, das einen die Musik erreichte. Schließlich öffnete sich dieser kleine Gang nach einem schweren Stoffvorhang in einen ein wenig größeren Vorraum. Hier wäre wohl die erste sichtbare Sicherheit anwesend, die Garderobe, das übliche... dazugehöriger... Die Musik hatte etwas sehr rhythmisches, nahm auch deutlich an Kraft zu, aber insgesamt immer noch gedämpft. Erst beim weitergehen würde man in den Hauptraum kommen. An der einen Seite eine große Bar, die diesen dominierte. Plätze, die dort zum verweilen einluden, gerade weil die gesamte Bar auch auf einem leicht erhobenem Podest sich befand und man damit von dort aus eine gute Übersicht hatte. Der Raum selbst beinhaltete noch eine kleinere Bühne und davor eine Tanzfläche. Rundherum waren Sitzgruppen aufgestellt worden. Manche ganz offen und frei. Andere widerrum in kleinen Nischen oder mit hölzernen Trennwänden im orientalischem Stil dazwischen. Von diesem einen Raum hatte man auch die Möglichkeit kleinere Bereiche aufzusuchen. Eine Treppe, die nach unten in die Kellerräume führen würde, die ebenfalls dem Tanzen und den privateren Gesprächen gewidmet waren. Es wäre auch so, das die Musik sich wandelte zwischen den einzelnen Räumen. Doch all dem haftete etwas sehr schnelles und rhythmisches an. Spanische Melodien, Arabische Gesänge, vereint mit westlichem Kulturverständnis. Es zeigte, das sich die unterschiedlciehn Sprachen, Instrumente und Musikrichtungen nicht widerrspachen, sondern im Gegenteil zu etwas wunderbar Neuem formen konnte. Es waren überall warme Farben die vorherschten. Leuchtendes Rot, kräftiges Orange, strahlendes Gelb, warmes Braun. Immer wieder schwarze Konstraste. Orientalische Muster, die an marrokanische Häuser erinnten. Spanische Bögen, die sich nach oben erstreckten. Das Licht selbst war niemals direkt, sondern immer nur gedämpft. In den kleinen Nischen, an der Bar, zur Tanzfläche hingehend. Meist aus metallenern Lampen mit Muster aus buntem Glas. Es verlieh der Umgebung einen etwas unwirklichen Eindruck. Lebendig, kraftvoll, doch zugleich auch etwas düster, verlockend mit seinen Rhythmen. Die Wände selbst waren manchmal einfach nur durch daraufgemalte Muster verziert. Maurischer Herkunft. Manchmal aber auch kunstvolle Mosaike, bei denen die verwendeten Spiegelscherben das Licht brachen oder auch schwere Stoffe, welche diese bedeckten. Vom Hauptraum, wie auch von einem weiteren Gang aus den Kellerräumen her, wäre der innenliegende Hof zu erreichen. Es hatte den Anschein als würden sich in dem Club selbst ziemliche viele kleinere Wege und Gänge verbergen. Einige, wie dieser hier, öffentlich zugänglich, aber mehr noch versteckt. Als hätte eine Vorliebe für Labyrinthe oder auch nur ein gesunder Fluchtinstinkt bei der Planung eine ziemlich wichtige Rolle gespielt. Der Hinterhof war ebenfalls nur gedämpft erleuchtet. Kerzen, die hinter buntem Glas ihr wandelbares, flackerndes Licht warfen. Ein Springbrunnen im marrokanischem Stil, welcher die Mitte beherschte. In dem Boden war ein großer, weitläufioger Stern als Mosaik gelegt worden und es standen riesige Kübel mit lauter Pflanzen herum. Dichtes Grün und riesige, tropische Blüten...
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