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Allgemeine
Fragen
Der Mensch Selbst wenn die sterbliche Existenz schon einige Zeit zurückliegt, so liegen doch darin die eigenen Wurzeln tief verbunden. Die Kultur, in der man aufgewachsen ist und welche die Welt dich geprägt hat. Die Erfahrungen, welche die eigene Persönlichkeit geformt haben. All das liegt jenem Menschen zugrunde, der man einst gewesen war. Was ist davon noch erhalten? Wieviel lebt in einem noch fort? Vor allem aber, was war es an einem, als man noch selbst zu den Sterblichen zählte, das den Erzeuger dazu bewog einem das Geschenk des Blutes zu machen.
Die Veränderung Was kann einschneidener sein, als jener Wechsel zwischen Leben und Tod? Die Erfahrung einer vollkommen neuen Existenz? Die Frage, nach dem eigenen Selbst. Was blieb einem erhalten, was hatte sich verändert. Wer oder was war man geworden? Es scheint einem manchmal, als würde man die Welt zum allerersten Mal erblicken. Als wäre sie einem fremd geworden. Dabei ist es nicht die Welt gewesen, die sich verändert hatte. Man war es selbst.
Der Vampir Eine zweite
Kindheit, die man in dieser neuen Existenz hinter sich
bringen muss. Sie ist bei jedem anders, aber es sind immer
neue und einschneidene Erfahrungen. Aber nichts gleicht
jenem Augenblick, egal ob er schlicht gehalten war, erlogen
oder in einem feierlichen Rahmen stattfand, an dem der
Freispruch erfolgte. Die Anerkennung eines eigenen Status.
Die Verantwortung selbst zu tragen für die eigenen Taten
und Handlungen. Gleich wie alt man wird, dies bleibt
unvergessen. Was ist es, das man mit dieser Freiheit und
Verantwortung zu tun gedenkt? Was hat man damit schon getan?
Der Tod Jeder, der schon
einmal in Hunger und Gier, in Blutrausch einem Menschen das
Leben genommen hat. War es Notwendigkeit oder gar grausame
Lust? Wieviel lebt in einem noch? Diese leise Stimme in
einem, welche manchmal Gewissen genannt wird, erschauderte
sie vor dem Tier in einem? Oder besaß man nicht einmal zu
Lebzeiten ein Gefühl für Recht und Unrecht? Zeigt einem
nicht manchmal die Leichtigkeit, mit der man den Tod bringt
auch die Gefahr der Vernichtung, in der man selbst ständig
schwebt? Oder belügt man sich? Verweilt lieber in der
Illusion niemals zu töten, niemals selbst dem Tode
ausgesetzt zu sein. Das Stillen des eigenen Hungers bringt
schließlich den Sterblichen Lust und keinen Schmerz, ist es
also nicht alleine deswegen Rechtens?
Die
Anderen Das
eigene Selbst wird doch vor allem auch durch die Umwelt
definiert. Wie einen die anderen sehen, auf einen reagieren.
Auf eine Aktion folgt eine Reaktion. Entdecken wir uns nicht
jedes Mal neu durch die Sichtweise eines Anderen? Durch die
Spiegelung des eigenen Selbst in dessen Augen? Grenzen und
Regeln sind einem nicht angeboren und werden auch nicht
durch das Blute vermitteln. Sie werden einen gelehrt. Man wächst
mit ihnen auf. Lernt diese zu verinnerlichen und
funktionierender Teil der Gesellschaft zu werden oder man
wird ewig Außenseiter sein, wenn nicht gar als störendes
Element vernichtet. Dabei ist es gleich welcher Gesellschaft
man angehört. Jede hat ihre eigenen Regeln und Gesetze.
Doch wenn die Umwelt einen verändert und formt, wie ist der
eigene Einfluss ? Wie verhält man sich selbst den Anderen
gegenüber?
Die Gewohnheiten Stammen diese noch aus sterblichen Zeiten? Oder fehlt ihnen jegliche menschliche schon? Wie starr sind sie geworden, Tod im Grunde und unveränderbar? Wie sehr Vorhersehbar? Ist es Wandel der einen treibt? Von einem Extrem ins Andere? Wie sehr kann der eigene Schritt noch mithalten mit den Veränderungen und Entwicklungen der sterblichen Welt? Die eigenen Gewohnheiten, wie sehr bestimmen sie die eigene Persönlichkeit oder spiegeln diese wider? Wie wichtig sind sie einem?
Die Motive Wer ist man
selbst? Wie sieht die eigene Persönlichkeit aus? Kennt man
seine eigenen Schwächen? Belügt man sich selbst, was
diesen anbelangt oder heißt man sie gar willkommen als
einen letzten Rest Menschlichkeit? Schätzt man seine
eigenen Stärken realistisch ein? Was sind sie, was macht
einen aus? Kennt man die eigenen Grenzen oder würde man vor
lauter Selbstüberschätzung mit einem Lächeln gen Abgrund
gehen? Es sind all diese kleinen Facetten, welche im Ganzen
die eigene Persönlichkeit bilden.
Welche
Moralvorstellungen hat er? Inwieweit hält er sich an jene? Die Ansichten Wer ist schon
ohne Vorurteil? Ein jeder ist geprägt von den Meinungen der
Anderen. Sei es in Zustimmung oder Ablehnung. Manchmal
merken wir auch gar nicht, wie sehr uns manch Wort
beeinflusst hat in unserer Denkweise. Beherrschen uns unsere
Ansichten oder stellen wir uns ihnen bewusst ? Wieviel davon
ist auf eigenen Erfahrungen begründet und wieviel einfach
nur Mitläufertum ? Was denkt und weißt der Charakter über ...
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