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[Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/2006


Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Aurora Sutherland » 14 Sep 2013, 00:18

Vermochte man Regung im Gesicht der Ventrue erkennen so wäre dies im höchsten Maße ein Trugschluss. Weder angespannt noch allzu gelassen wirkend nimmt sie das gesagte auf, ihre Aufmerksamkeit hatte der Schwarze noch ehe er zum zweiten Mal in seine Hände geklatscht hat, als wäre es eine reine Selbstverständlichkeit, aber war es das nicht auch? Darauf bedacht kein Lächeln über ihre Lippen kommen zu lassen. Hier ist nicht der Ort und hier ist auch nicht die Zeit dafür, zu viele Tiere eingesperrt in einen Raum. Sie atmet einmal leise hörbar aus und füllt im Anschluss ihre doch toten Lungen mit Luft. Wozu das Ganze?
Ihr Kopf dreht sich dann auch nur minimalst als dem Erstgeborenen der Gangrel eine Domäne als Lehen überlassen wurde. Erst Blutvogt nun auch noch eine eigene Domäne, zudem Ansprechpartner für zwei weitere Clans und er bekam die Informationen über die Blutsdiener aller bis auf ihre und die ihrer Schwestern. Kurz und sachte berührten die rechten Finger den linken Innenteil der Hand, streiften ihn, ehe sich die rechte Hand wieder von der linken löste. Keinen Laut würde es dabei ergeben, aber die Bewegung war doch durchaus sichtbar. Weitsicht ein Wort mit Symbolcharakter.
Als man jedoch aus den Schatten heraus das Kind hervorholte, war Auroras Gesicht zum ersten Mal, ja was war es? Schadenfreude oder freudige Erwartung, als ihr Blick nicht mehr nur dem Schwarzen und ihren Clansschwestern galt? Die Antwort der Malkavianerin so schnell wie sie kam, entzauberte wieder ihre Mimik. Zu schnell, zu unbedacht, ein kurzer gestreifter Blick auf das Kind dann war es schon nicht mehr interessant es mit anzusehen.
Der Auftrag des Unternehmens heißt, Geld zu verdienen. Und sonst nichts*

*Erich Sixt, dt. Unternehmer, Vorstandsvorsitzender der Sixt AG
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Aurora Sutherland
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Quasim ibn Sabah al-Ghazi » 14 Sep 2013, 08:25

Und da soll noch einer sagen, Schlangen wären blind.
Genau das Gegenteil war der Fall.

Sein aufmerksamer Blick streifte diesen und jenen, nur die wenigsten versteckten ihre Mimik vollständig. Nur hieß.... die Präsentation einer Mimik natürlich noch lange nicht, dass diese auch die Wahrheit sprach. Quasims Blick hatte den Weg zur Erstgeborenen des Clans der Rosen gefunden, Signora Leta. Während sie es geschafft hatte, fast die gesamte Ansprache über regungslos zu bleiben und neutral dreinzublicken, war da doch das Senken der Lider im letzten Moment, der etwas zu verraten schien, oder den Eindruck erwecken sollte, etwas zu verraten. Mit seinerseits regungsloser Mimik folgte er dem Blick der Signora zu den Gangrel.

Die Gestalt von Julia Richter, laut Meinung der allermeisten Junggesellen sicherlich 'attraktiv' zu nennen, war die, an der die Schlange die nächsten paar Sekunden Aufmerksamkeit verschenkte. Es war ein starrer Ausdruck im Gesicht, durchaus geübt. Und doch, das kurze Zucken um die Mundwinkel, ein Lächeln vielleicht?, blieb ihm nicht verborgen. Der Blick wanderte weiter zu ...

... ihrer Clansschwester Rabea, die ihn mit ihren schwarzen Haaren an irgendetwas erinnerte ... er kam gerade nicht drauf. Darüber musste er nachdenken. Dennoch, diese Nachdenklichkeit zeichnete sich nicht auf seinem Gesicht ab. Stattdessen präsentierte die augenscheinlich junge Gangrel ihm und den anderen aufmerksamen Beobachtern ein deutliches Entgleisen der Gesichtszüge, als ... Tore Björnsson... erwähnt wird. Aha?! Der Blick zum Ancilla wurde ebenfalls wahrgenommen - mochte er etwa Verachtung herauslesen? - doch vorerst behielt er sich vor, die Niederen der Niedersten zu betrachten. Das führte seinen Blick zu ...

... Rafael. Der, der offenbar einen auf Anführer machte, so wie die anderen seines Clans sich positionierten und verhielten. Er blieb im Wesentlich ungerührt, davon abgesehen, dass sein Blick der von Mr. Freeze hätte sein können. Auch er schaute zum Ancilla, offenbar alles andere als amüsiert, und dass das Verschränken der Arme nur vordergründig der Bequemlichkeit diente, lernte man ja schon auf Seite 2 im nächsten Körpersprache-Leitfaden. Schließlich traf der Blick ...

... Balthasar, dem Ziel der Gangrel-Verachtung. Doch dort gab es nicht viel zu sehen, also heftete er sich, während von Richthofen weiter sprach und anderen Punkt erklärte, ausnahmsweise auf den Sprecher. Ausdruckslos und glatt, wie das Gesicht einer Schlange eben zu sein hatte, beobachtete er die fein einstudierten Bewegungen der Mimik des Dunkelhäutigen. Dann streifte der Blick das Mündel. Rein zufällig geriet ...

... Aurora Sutherland in seinen Fokus. Dieser Ausdruck von Vorfreude, ja vielleicht sogar Schadenfreude, wurde wohl registriert. Und als Fenneke dann sprach, sie wurde nur kurz Ziel seiner Aufmerksamkeit, konnte der Jünger beobachten, wie sich die Freude davon machte und Desinteresse sich breit machte. Erwartungen durchkreuzt? Warum wollte sie wie ein herzloses Biest wirken? Vielleicht, weil sie in Wahrheit gar keines wahr? Eine geistige Notiz später blickte er zu...

... Aaron, der sich minimal bewegt hatte; etwas, das in einem Raum voll starrer Anachronismen auffiel. Er hatte einen halben Schritt hinter die Erstgeborene gemacht; symbolisch zweifellos. Doch er bekam von ihm keine Anerkennung dafür, ganz im Gegenteil; gar nichts.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Rafael Markess » 15 Sep 2013, 10:57

Voller stoischer Ruhe lauschte Rafael der Verteilung der Jagdgebiete. Bis... zu dem Zeitpunkt an dem die Brujah ihres zugeteilt bekamen. Der Gesichtsausdruck des Gangrel verhärtete sich. Ärger war in den eher toten Augen zu erkennen und die Arme, noch immer verschränkte vor der Brust, spannten sich minimal an. Der Blick des Jägers glitt zu Zado.

Dann endete die Verteilung und mit einem Ruck wanderten die Augen von einem Primogen zum Anderen. Die Lider schlossen sich zu Schlitzen. Hatte Balthasar die Wahl gehabt? Wie konnte er bloß dafür sorgen, dass sein Rudel leer aus ging? Er war der Erste und verlangte Loyalität. Und im Gegenzug geschah... das?!

Die Tatsache, dass Morgaines Kind in den Raum geschliffen und an den Erstbietenden verkauft wurde, hätte ihn sicher interessiert, wäre nicht davor passiert, was passiert war. Nun war es ihm egal. Rafael mochte zwar noch zuhören, aber... es gab Wichtigeres. Das Rudel... der Unterschlupf... die Herde. Alles für... ein Schloss... Ein vielversprechender Abend. Einfach zerschlagen.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Marcel » 15 Sep 2013, 11:21

Der Blick des Schwarzen rückte die sprechende ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit und betrachtete jene einfach nur schweigend. Er nahm die Worte, welche sich von dieser lösten in unveränderter Haltung zur Kenntnis, ließ diesen den einen oder anderen längeren Moment um sich auszubreiten. Für die Reaktionen, die Dinge die um sie herum geschahen, schien er sich für jenen Zeitabschnitt nicht im Geringsten zu interessieren.

„Dann sollen von der heutigen Nacht an, seine Sünden die ihren sein. Fenneke Janssen“

Die Stimme gewann kurzzeitig eine Nuance an Kraft, an Bestimmung. Nur einen Lidschlag lang wanderte der Blick von ihr auf die Gestalt am Boden, als sei es wichtig die Verbindung zu verdeutlichen.

Eine kurze Pause folgte, in welcher der gerüstete Hüne im Rücken des Schwarzen, nach einem kurzen Wink dessen die elend wirkende Gestalt vom Boden aufhob und sie wieder zurück in die Dunkelheit zerrte aus der sie beide gekommen waren.


„In sieben Nächten um die 22te Stunde wird er in diesen Hallen zur Abholung bereit stehen.“

Schloss der das Thema nüchtern ab, nur um dann die Allgemeinheit wieder ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit zu rücken. Er wartete einen längeren Moment, gewährte der Stille Zeit und Raum sich ausbreiten, aus all den Löchern zu kriechen, das hier und jetzt für sich gänzlich in Beschlag zu nehmen. Keine Regung. Kein Wort. Nichts. Gar nichts.

Und so niemand mehr vortrat. Keiner die stumm gewährte Möglichkeit ergreifen wollen würde, hier und jetzt in Erscheinung zu treten, die angebotene Bühne für sich zu nutzen, folgte es letztes, knappes kaum merkliches nicken. Es hatte einen abschließenden Charakter.

Der Schwarze trat wieder einen Schritt zurück und nahm seine ursprüngliche Haltung neben dem Thron ein. Damit war der offizielle Teil wie es den Anschein hatte beendet. Die Gesellschaft sich ihrer selbst überlassen.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Rabea KruKrâwja » 15 Sep 2013, 11:33

Dieses Mal bewegten sich die schwarzen Augen der Gangrel nicht in Zeitlupe zu Balthasar, es war der gesamte Kopf, der sich ruckartig in seine Richtung drehte. Jetzt gab es auch keine Zweifel mehr, wie Rabeas Blick zu deuten war. Tiefe Verachtung, die nicht mehr zu verbergen war, traf den Erstgeborenen der Tiere. Die Kiefermuskulatur spannte sich und am Halsansatz traten deutlich die Sehnen hervor. Die Hände ballten sich zu Fäusten. Sogar die Nasenflügel weiteten sich vor Entrüstung.
Connewitz. Wildpark. Wie konnte es sein, dass dieser Kerl es zuließ, dass ihr Wildpark in das Jagdgebiet und damit in die Hände der Brujah fiel?!
Die Gangrel kämpfte mit dem inneren Tier und als sie merkte, dass auch Rafael unruhig wurde, half ihr nicht gerade dabei. Innerlich drohte sie zu zerspringen. Was nun? Ihr Unterschlupf? Ihre Tiere? Das alles aufgeben? - Niemals! Auch als die Gespräche weiter plätscherten, floss dies alles an der Gangrel vorbei. Hasserfüllt sah sie zu dem Blutvogt hinüber und wie ein Gewitter zuckten Gedankenblitze durch sie hindurch.
So kurz war ihre Zündschnur schon lange nicht mehr gewesen. Aber vielleicht sägten gerade alle Geschehnisse des Abends an den Ketten des Tier, welches sich loszureißen versuchte.
"I don't speak Human -
I can't understand a word you're saying."

~Omnia~
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Julia Richter » 15 Sep 2013, 13:12

Meine Position fand sich weder beim Rudel noch beim ersten meines Blutes, sondern irgendwie … dazwischen … Verbindung … oder ... Keil …

Keiner Tritt vor und so ist es wieder der Sprecher, dem meine Aufmerksamkeit gilt.
Regungslos wie schon den ganzen Abend verfolge ich seine Ausführungen ... Stück für Stück setzt sich das Bild in meinem Kopf zusammen … Willkommen ... Bei der Verteilung der Jagdgebiete folgt meinem Blick nicht dem des Rudels sondern er gilt dem Rudel... Entgegengesetzt … Wertneutral … Keine Regung in meinem Gesicht ... aber ich spüre sie, mein Blut, ich rieche sie, mein Duft und ich fühle sie, auf meiner Haut.

Der Sprecher weißt in die Schatten hinter dem Thron und mit seinem Schnippen fängt er meine Aufmerksamkeit wieder ein…
Nun liebe Kinder gebt fein Acht, ich bin die Stimme aus dem Kissen … Metallene Schritte … ich hab euch etwas mitgebracht … Der Gepanzerte zerrt etwas hinein … Ich sehe ihre roten Lippen in meinem Kopf, sie formen Worte in ihrer ihr eigenen Melodie … hab es aus meiner Brust gerissen … Meine Augen verfolgen dieses Schauspiel und die Worte des Sprechers dringen an meine Ohren … sie warten bis der Mond erwacht … Dann treten Sie hervor, nehmen an, was Sie ihnen hinterlassen hat … und so soll es geschehen …

Welch wunderbares Bild, während mein Blick über die Toreador, die Malkavianer, die Brujah zum ersten meines Blutes und dem Rudel schweift ... erkennt man vielleicht, einen kleinen Funken Anerkennung in meinen Augen. Ob er den Malkavianern, den ersten meines Blutes, dem Prinzen oder wem auch immer gilt … ?
"Some people just need a high-five.
In the Face.
With a chair."
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Robin Monditi » 15 Sep 2013, 23:12

Robin stand dort, der Blick war fließend, als suche es einen Fixpunkt? Als versuche es alles zugleich im Blick zu behalten? Als würde es eben gern schauen? Dann geht das Szenario weiter und von der Malkavianerin wird ein Kind aus dem Hut gezaubert? Robin regt sich nicht. Der Blick zuerst auf dem Farbigen, dann auf der neuen Erstgeborenen der Mondkinder… kinder. Morgain hat eine große Lücke hinterlassen.

Aaron wurde einen Moment gemustert, ebenso Rafael und Samuel, doch vortreten, gar sprechen? Nein, Robin bewegte sich nur, wie es eben ein Mensch tun würde der wartetet, zuhört, aufmerksam war, leicht mal das Gewicht verlagernd, hier einmal ein Blinzeln, dort ein Muskeln der bewegt wird. Nichts Großes und doch so viel lebendiger als so viele andere der hier Anwesenden. War da ein wenig Mitleid im Gesicht, als das Kind wieder weggebracht wird. Wenn man Robin kannte, dann mochte man es bei dem menschlichen Wesen auch erwarten, diese Verschmelzung aus Mann und Frau, dieses Neue schien so unbeschwert, und doch war das nun ein kleiner Schatten. Mitleid?

Doch aus als von Richthoffen den Abend von seiner Seite beendete, wartete Robin, ob die eigene Ancilla noch etwas gemeinsam vorhatte oder lieber wieder all die schönen Rosen einzeln verschwinden und agieren mochten.
Widersprüche haben wenig mit widersprechen zu tun.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Lessa » 16 Sep 2013, 05:57

Nun war es doch ein unerwartet, spannender Abend geworden, der mehrere Dinge offenbart hatte. Sie beobachtete Balthasar um zu sehen, wie dieser mit den Gefühlen des Rudels umging. Sie bezweifelte eine öffentliche Reaktion, aber wenn es versteckte Signale an das Rudel gab, dann war dies der Zeitpunkt sie zu erkennen.

Lessa registrierte die Reaktionen der Rudelgeschwister, ohne dass der Rest der Verlautbarung an ihr vorbei ging, aber der Blick blieb auf Balthasar gerichtet.
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
(Hans Christian Andersen)
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Signora Leta » 16 Sep 2013, 09:54

Nun, man hatte sich gemeinsam angehört, was zu sagen war und es sprach nichts dagegen, dass sich ihre Clansgeschwister unter die anderen Anwesenden mischten. Robin jedoch würde einen Blick erhalten, welches ihm bedeuten würde, sich doch ein wenig zu nähern und sobald das Neugeborene seiner Ancilla nahe genug war, würde diese der jungen Rose leise etwas ins Ohr flüstern ... [siehe PN]. Dann wäre von ihrer Seite her alles gesagt, obschon sie sich noch nicht verabschiedete. Stattdessen verharrte sie an Ort und Stelle und liess es sich nicht nehmen, den Blick über die Anwesenden streifen zu lassen, Momentaufnahmen aufzunehmen, die mitunter mehr Aussagekraft besitzen mochten, als jedes Wort.
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Re: [Mors certa, hora incerta] - Eröffnung, Versammlung 8/9/

Postby Ashina » 16 Sep 2013, 10:06

Alles so...anders. Der Hüterin, der Mond der Rosen, hatte sie sich vorgestellt, hatte ihren Namen genannt und ihren Clan...dann...so viele...so gedrängt...so beengt...und keiner hier, Keiner dem es gefällt. Keiner, der diese...dieses Flirren an Spannung verbergen kann, diese Unruhe zwischen den Bewegungen, in den Blicken...gerade die...gerade Jene, die es so gelassen, so stur, so unberührt ertragen.

Sie hatte ebenso eine Verbeugung für den Blutvogt vollzogen...nur das allerdings...nur aus der Ferne zu dieser Gestallt, die nicht aussah, als würde er sich für mehr interessieren...wohl nicht mal dafür.
Doch Zado...er war es, der ihrem Gesicht diese Nuance an...Leichtigkeit...Zuversicht gab und er war es, dem sie eine tiefere Verbeugung zukommen ließ...in seiner Ruhe...in seiner Erscheinung...in seinem Sein.

Sie hatte sich etwas weiter vom Thron aufgestellt...zu Zaros Rechten so gesehen und mit genug Abstand und mit der passenden Neigung um ihn im Blick zu haben, ebenso wie den Thron und die Ältesten, die sich jeder eine bedeutungsvolle Stellung beziehend drum herum sortiert hatten...an langen oder kurzen Fäden...mit Fingerzeig oder nur sachter Berührung.
Das Klatschen...ließ ein Bild in ihr aufplatzen...von rauen Händen, die bedingungslos wollen. Das zumindest nicht unbekannt. Kurz schaute sie zu denjenige, mit denen sie an dem heutigen Abend Gespräche gehabt hatte...der Malkavianer, der Toreador, der Gangrel, der Nosferatu und ihr Bruder im Blute...verschlossen...verborgene Regungen...jeder in seiner Kuppel mit dem Blick nach draußen.

Die Worte des Redners sagten so viel...ließen so viel offen...frei zur Deutung...frei zum dehnen und bereit dann zurück zu schnellen und das Gesicht desjenigen, der daran gezogen hat zu zerfetzen. Regelungen, Erlasse, Rechte, Gnade...am Ende...Befehle, Begrenzungen, Bevorzugung und Benachteiligung, eine Jagt und ein...Kind.

Ihre Augen...ihr Blick lag auf dem geschundenen Haufen...nahm den Körper wahr...die Risse...der verletzte Leichnam...der leidende Tote...kurz, nur kurz war als blühe ein Lächeln an ihren Mundwinkeln auf, als der Clan sich seines Kindes annahm. Ihr Blick blieb auf der Ältesten der Malkavianer...auf diesem bleichen Wesen, die auf einmal...nur kurz, nur für sie, ein leichtes Strahlen bekam in diesem finsteren Loch, in dieser kalten Erde, in die sie alle befohlen sind.

Und dann...vorbei...entlassen aus der Situation...willkommen in die Situation...Hoş geldin bebek yaşama sırası sende...ja...willkommen.
...Mögest du klug werden und nie vergessen, nie verzeihen und nie verharren.
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Ashina
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