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Lustlos [offen]


Lustlos [offen]

Postby Anna-Lukardis von Egidy » 10 Dec 2014, 15:36

Die Dunkelheit war kalt und unfreundlich, es nieselte und war kurz davor zu gefrieren. Der einem Unwetter nicht unähnliche Winterwind zerrte unnachgiebig an ihrem braun-blau karierten Mantel und brachte die wenigen dunkelblonden Strähnen, die unter der dicken, braunen Wollmütze hervor schauen konnten, komplett durcheinander. Ein paar davon klatschte er der kleinen Ventrue feucht und schwer in das fahle, kränklich wirkende Gesicht, andere wiederum zwirbelte er immer wieder von neuem auf und zog an ihnen, wie es ihm gerade gefiel.

Schritt für Schritt und äußerst lustlos dabei kämpfte Anna sich am Drallewatsch vor. Vorbei an den wenigen Menschen, die es in dieser Nacht nach draußen gelockt hatte und an all den bunten Schaufenstern und einladend wirkenden Gaststätten vorbei. Über 30 gab es hier davon. Restaurants, Bars und Kneipen. Dazu das Bach-Museum und das Sächsische Apothekenmuseum samt Restaurant.

Vor Letzterem blieb die dürre Gestalt dann irgendwann stehen. Es gab nicht viel zu sehen. Nur einen Kellner, ein paar Gäste und ihr Spiegelbild in der Fensterscheibe. Kurz überlegte sie, hinein zu gehen. Aber was außer rumsitzen hätte sie da schon machen können? Also wandte die kleine Ventrue sich wieder der nächtlichen Straße zu und blieb mitten auf dem Bürgersteig stehen, sah sich um, lustlos und unmotiviert, auch nur noch einen einzigen Schritt zu machen.

Die Nacht war lang und wie es aussah, wurde sie langweilig.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Cornelius » 10 Dec 2014, 16:43

Augenpaare. Trotz der nur vereinzelt auftauchenden Menschen auf der Meile waren es zu viele, um ein jedes einzelne erspähen zu können. Oder doch nicht? Jenes, das letztlich auf der Ventrue hängen zu bleiben schien, kam aus einer Richtung die nicht jedem geheuer gewesen wäre.

Irgendwo im Schutz des Schattens auf einer ausladend und marode wirkenden Sitzbank saß eine kleine, fast schon eingeknickt wirkende Gestalt. Das Gebäude hinter ihm zählte wohl zu den weniger anschaulichen exemplaren dieser alten Straße. Von der Fassade bröckelte bereits der erste Putz, die Kanten der Fenster und Ecken wießen witterungsbedingte Verfärbungen auf. Doch davon waren ob des schlecht ausgeleuchteten Winkels bestenfalls Luminanzunterschiede zu erkennen.


Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Ein langer schwarzer Wollmantel verhüllte den größten Teil dessen, was es an der dort sitzenden Person zu sehen gegeben hätte. Der gleichfarbige Herrenhut von melonenartiger Form tat sein Bestes um auch den Rest vor ungewünschter Einsicht zu schützen. Unter der Hutkrempe hervor stach ein drückender und unangenehmer Blick hervor - gerichtet auf die zierliche Blondine mit der Wollmütze.

Wenn er aber kommt?

Vornüber stützte er sich auf dem auf dem Boden abgestellten Gehstock auf und machte wohl jeden Moment Anstalten, sich zu erheben. Tat er aber dann irgendwie doch nicht. Letztlich blieb das Männchen einfach wo es war und beobachtete, was auch immer es hoffte in der Königstochter zu erspähen. Gucken kostet ja nichts.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Anna-Lukardis von Egidy » 10 Dec 2014, 17:06

Was gab es schon von der kleinen Königin zu erblicken außer der Tatsache, dass man sie im Dunkel aufgrund ihrer Körpergröße und Statur viel zu leicht mit einem Teenager verwechseln konnte? Einem Mädchen mit viel zu alten Augen, einem fahlen Gesicht, das kränklich genug wirkte, um den Verdacht zu hegen, sie hätte schon sehr lange nicht mehr richtig gut, geschweige denn genügend geschlafen. Dazu noch der ausgezehrte, dürre Körper, der nicht gerade dafür sprach, dass sie jemals einen besonders großen Appetit hatte. Oder genug auf dem Teller.

In ihrer Orientierungslosigkeit wirkte sie weder verloren, noch verirrt. Nur unschlüssig und eben lustlos. Man sah es ihr deutlich an der Nasenspitze an, dass heute einer der Abende für sie war, an denen einfach nicht wusste, wohin mit sich.

Ob es ihr willkommen war, dass sie irgendwann das Gefühl hatte, beobachtet zu werden, war fraglich. Es kam ja immer drauf an, von wem. Und hatte der Nosferatu jemals Begeisterungsstürme bei irgendjemandem ausgelöst, wenn man ihm begegnet war? Lange dauerte es nicht, dann fanden die matten, glanzlosen Augen den Verborgenen im Schatten oder vermuteten ihn wenigstens dort, falls er gar nicht zu sehen war. Die Stirn kräuselte sich, die Augen verengten sich, Anna sah auf einmal ganz genau hin und starrte zurück.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Cornelius » 11 Dec 2014, 08:55

So die Ventrue in Richtung des Verborgenen sah, würde sie seine Gestalt mühelos erkennen können, denn keineswegs bemühte er die Kraft seines Blutes um sich vor ihrem Blick zu verbergen. Ganz im Gegenteil. Vielleicht wollte er gesehen werden - gerade jetzt, gerade hier, gerade von ihr.

Ein stiller Augenblick verging, ehe sich eine Hand langsam von dem stützenden Gehstock löste und seinen Hut ergriff. Diesen hob er leicht zu Begrüßung an, nickte Anna zu und würde letztlich mit eben jener Hand auf den Sitzplatz neben sich weisen - eine einladende aber in keinster Weise fordernde Geste. Nur wäre sie vermutlich wesentlich einladender gewesen, wenn sie nicht gerade von ihm käme. Kannte dieser finstere Geselle sie denn? Hatte er sie gar... erwartet?

Was sonst suchte ein Nosferatu, dessen Wahrnehmung sonst nicht mehr als ein Windhauch im Unterholz ist, auch inmitten einer üblicherweise gut besuchten Gastronomiemeile?
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Re: Lustlos [offen]

Postby Anna-Lukardis von Egidy » 11 Dec 2014, 10:01

Es konnte sein, dass die ausdruckslosen Augen kurz größer wurden. Dann aber blinzelte die kleine Ventrue einige Male und schien zu überlegen, ob sie diese Einladung wirklich annehmen wollte, aber wie es aussah, gewann die Neugier und so setzten sich Beine in Bewegung, die Füße setzten einen Schritt vor den anderen und dieser Ablauf nahm erst ein Ende, als Anna bei dem Nosferatu ankam.

Aus der Nähe betrachtet stellte man fest, dass sie in Natura sogar noch weniger hübsch aussah, als auf der Fotografie, welche in einigen Mappen, die in der Domäne kursierten, steckte. Sie war sicher nicht grade hässlich, aber sie hatte eben auch nie großartig etwas aus sich gemacht. Weder die dunklen Schatten unter den Augen waren abgedeckt, noch waren die blutleeren Lippen mit Lippenstift verschönert. Die blassen Wimpern und die hellen Augenbrauen wurden fast unsichtbar in dem bleichen Gesicht mit den eingefallenen Wangen, was dieses ziemlich ungewöhnlich wirken ließ.

Das farblose Wesen setzte sich etwas holzig genau da hin, wohin die Hand des Nosferatu zuvor gewiesen hatte. Sie ließ sich nicht grade da hin plumpsen, aber die Bewegung war wirklich nur rein zweckmäßig und hatte wenig von der Eleganz an sich, welche andere gerne pflegten.

So saß sie da und starrte einen Moment auf den Platz vor ihr, dann endlich sah Anna seitlich zu Cornelius hin. Wenn es sie abstieß, was sie sah, dann besaß sie die Höflichkeit, das gut zu verbergen.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Cornelius » 12 Dec 2014, 13:28

Jetzt da sie hier saß, wirkte die augenscheinlich finstere Ecke gar nicht mehr so finster. Vielleicht war es auch die ausgeleuchtete Umgebung, die hier im Schatten alles viel heller wirken ließ als wenn man von dort ins Dunkel hinein sah.

Was die Ventrue zu Ihrer Seite zu sehen bekam war das Gesicht eines unscheinbaren Mannes in seinen besten Jahren, der ob seiner zahlreichen Sorgenfalten vielleicht ein paar Jahre älter aussah als er es tatsächlich sein dürfte. Der müde aber warmherzige Blick der dunklen Augen traf auf die Ihren und schien - trotz seiner Unscheinbarkeit - Versuche anzustellen, direkt in Ihre Seele zu blicken. Oberhalb der Ohren, auf denen der Hut aufsaß, konnte man noch einen schwachen Ansatz dunkler Haare sehen. Seine Hautfarbe mochte, wenn auch er seinen fahlen Teint mit Anna teilte, ursprünglich mal einen Tick dunkler gewesen zu sein.


"Einen Guten Abend wünsche ich."

Ertönte eine heiserne und zurückhaltende Stimme. Die Ausstrahlung die von dem leicht buckelig wirkenden Gesellen ausging, glich mehr der eines Großvaters, irgendwie. Das Priester-Kollar an seinem Hals, das unter der Mantelöffnung hervorblitze, untermalte diesen Eindruck auf eine subtile Art und Weise.

"Sind Sie auf der Suche nach etwas Bestimmten?"

Fragte er dann - vielleicht rethorisch - aber dabei warmherzig lächelnd nach. Und mit jeder Sekunde, die man mehr damit verbrachte sich auf die Details seiner Erscheinung zu konzentrieren, schien der Mann... unschärfer? ... zu werden.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Anna-Lukardis von Egidy » 17 Dec 2014, 10:48

Es hatte ja etwas für sich, im Schatten zu sitzen und unsichtbar für andere zu sein. Und Annas Äußerlichkeiten schrien regelrecht nach dem Eindruck, dass ihr so eine Fähigkeit nur gelegen käme. Sie war durchschnittlich, eher unauffällig, nicht besonders hübsch, nicht besonders einnehmend in ihrem Wesen. Ein Stück weit war sie also selbst dann unsichtbar, wenn sie sich in aller Öffentlichkeit bewegte.

Gelang es dem Ventrue denn, in Annas Seele zu blicken? Zu vermuten war, dass sie kein besonders emotionales Geschöpf war. Eher pragmatisch und nüchtern, weniger berechnend, dafür geradlinig. Lachfalten hatte sie keine, die Lippen wirkten verkniffen, verbittert aber war sie nicht. Ein Schatten ihrer selbst vielleicht, eine Ahnung dessen, was sie vielleicht sein könnte?


„Guten Abend.“ sagte dann auch sie und die Erwartung, dass in dem hageren, zerbrechlichen Körper eine dünne Stimme wohnte, wurde augenblicklich enttäuscht. Kratzig war sie, viel zu kräftig für den kleinen Torso und nicht besonders schmeichelnd für das Gehör. Deutsch war die Muttersprache, es wurde rein ausgesprochen, hatte aber den Hauch eines nördlichen Einschlags. Und genau so nüchtern, wie es die Blicke und Annas Art waren, klangen auch die Worte, die sie sprach.

„Nach etwas Bestimmtem nicht. Aber ich muss gestehen, dass heute eine dieser seltenen Nächte ist, in denen ich mich wirklich langweile. In denen mir irgendwie nichts so richtig passt oder zufriedenstellt. In denen ich unruhig bin und umher wandere, als gäbe es etwas zu finden, das mich von einer Sekunde auf die andere wieder besser stimmt.“

Der Blick blieb nicht besonders lange auf Cornelius haften, denn seitlich zu ihm hinzusehen war nicht ganz so bequem, wie gerade aus auf den Platz zu blicken. Trotzdem sah sie wieder zu ihm zurück, blinzelte zweimal und fragte dann:

„Kennen Sie das?“
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Re: Lustlos [offen]

Postby Cornelius » 17 Dec 2014, 14:40

Innerlich mochte er wohl auflachen, doch schien er nicht er Typ für große Emotionsausbrüche oder übertriebene Reaktionen zu sein. Er lächelte lediglich etwas breiter und wärmer. Langsam und taktvoll wankte das Haupt kurz hin und her.

"Nun zumindest der Teil des Suchens und Findens ist mir nicht ganz unbekannt. Langeweile habe ich dabei jedoch zugegeben noch nie verspürt."

Erwiderte der kaum weniger hager wirkende Mann mit einem amüsierten Unterton. Ein abschließendes Glucksen hätte sicher gut dazu gepasst, blieb aber aus. Ein neugieriger... und vielleicht etwas erstaunter Blick musterte die Gestalt neben ihm. Vielleicht suchte er nach einer Möglichkeit, sie aufzumuntern? Ein in schwarze Lederhandschuhe verhüllter Zeigefinger erhob sich von dem Gehstock, auf den die Hand sich stützte.

"Die Frage ist doch oft..."

Er wandt sich ihr dabei ein wenig mehr zu.

"... sind es tatsächlich Sie selbst, die fündig werden möchte? Oder beabsichtigen Sie vielmehr gefunden zu werden?"

Eine gewisse spielerische Freude war in der Formulierung wahrzunehmen. Eine Aufforderung, dem eigenen Ich eine ehrliche Frage zu stellen... sich vielleicht selbst den Spiegel vorzuhalten. Und dabei zu Erkenntnissen zu kommen, die man vorher vielleicht gar nicht in Betracht gezogen hatte. Die Augenbrauen des Enddreissigers zogen sich leicht in die Höhe.
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Re: Lustlos [offen]

Postby Anna-Lukardis von Egidy » 17 Dec 2014, 15:12

Die kleine Ventrue bewegte sich kaum mehr als nötig. Stocksteif saß sie da, ließ die Hände genau da liegen, wo sie sie abgelegt hatte und auch die Füße blieben an Ort und Stelle. Die einzige, wirkliche Bewegung, die nahm der Kopf in Anspruch, denn Anna wechselte gerne etwas damit ab, Cornelius anzusehen oder die Menschen, die an ihnen vorüber gingen. Das hing ganz davon ab, ob gerade gesprochen wurde oder nicht und selbst dann hing sie nicht gerade an seinen Lippen.

„Es ist wie mit einem Sturm, auf den man sich vorbereitet hat, aber dann kommt er nicht und statt zufrieden zu sein, ärgert man sich irgendwie darüber, denn so war die ganze Mühe doch umsonst. Obwohl man eigentlich lieber froh wäre, oder nicht?“

Wenn sie erst einmal ein paar Augenblicke neben einem saß, nahm der Verdacht ziemlich schnell Gestalt an, dass man äußerlich nie so richtig festmachen können würde, ob die dürre Ventrue unzufrieden, glücklich, genervt, gelangweilt oder erheitert war. Sie hatte es nicht so mit der Mimik, besaß nicht das Talent, Blicke oder Gesichtsausdrücke für sich allein sprechen zu lassen. Damit lief sie natürlich auch Gefahr, dass ihre Worte verkehrt aufgenommen wurden, wobei das bisher nicht sehr oft passiert war. Die Worte selbst waren eben meist nüchtern genug, um keinen Anstoß zu erregen. Und leider auch sehr oft trist genug, um dem Gegenüber alles andere als den Eindruck eines wirklich lebendigen Gespräches zu vermitteln.

„Tja. Habe ich Sie gefunden oder Sie mich?“

Da verkürzte sie die Frage doch ganz einfach auf das aktuelle Geschehen und musterte das Gesicht des Nosferatu kurz etwas offener.

„Was am Ende zählt ist doch immer das, was dabei heraus kommt.“
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Re: Lustlos [offen]

Postby Cornelius » 17 Dec 2014, 16:34

Der Verborgene nickte.

"Fürwahr. In diesem Sinne wäre doch ein gegenseitiges bekannt machen gewiss kein schlechter Anfang."

Ein kurzes Räuspern folgte... zusammen mit einem Geräusch, dass entweder nach einem unbewussten Auswurf klang, der nicht sichtbar war, oder schlichtweg die Folge einer chronischen Bronchitis oder sowas ähnlichem sein musste. Dabei hielt er sich eine Faust obligatorisch vor den Mund.

"Man nennt mich Cornelius. Ich vertrete die Verborgenen in dieser Stadt."

Begann er letztlich in ruhiger Ausführung. Der Blick, der über die Straße und ihre Passanten glitt, blieb an Anna hängen und fixierte diese leicht schmunzelnd.

"Natürlich weiß ich bereits, wer Sie sind. Was jedoch nicht heißen soll, dass es mir zustünde oder ich es gar beabsichtigen würde, Ihnen die Gelegenheit einer persönlichen Vorstellung zu nehmen."

Der Gehstock wurde angehoben und quer über seinen Schoß gelegt. Dann reichte der Nosferatu ihr die beschuhte Hand zur Begrüßung - abwartend ob diese angenommen werden würde oder nicht - und natürlich weiterhin lächelnd.
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