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Re: [Elysium] the road to hell is paved with good intentions

PostPosted: 28 Jan 2015, 15:11
by Peter Mörsner
Das ist ein bisschen Schwierig mit der Gutmütigkeit des Peters, der diese ewig immer offene Art am Leibe trägt von der sich leicht lesen lässt, was er nicht hinter dem Berg halten will. Die Mine hat sich deutlich verschlossen als Alexander so sprach, die Augenbrauen zusammengezogen als würde er jeden Moment sagen "Ich will so nicht angesprochen werden." - tut er aber nicht. Also nicht laut.
Ohne den Neuen also zu kommentieren lehnt er sich in seinem Platz zurück und blendet ihn vorerst völlig aus, was vorher dort stand, war jetzt etwas das im Gesprächsfluss der Beiden die Erwähnung fand die man so darin vermutet hätte.
Ohne viel Aufhebens macht er sich eine gedankliche Notiz diesbezüglich und greift wie nebenher zu seinem Rucksack, öffnet ihn lautlos und befördert einen leeren Zeichenblock nebst Bleistift und pinkem Radiergummi auf den Tisch.
Es ist dieses "und so isses nämlich..." Lächeln das er für den Moment trägt, als Victor offen präsentiert wo man als nächstes tief ins Fettnäpfchen treten könnte und schon ist... Er nickt jedenfalls beifällig zu dem ganzen... das sich dann an der Wand ablagert. Nicht schlecht... wie schon der Anfang, vom Pendel her etwas zu viel Schwung in die jeweilige Richtung.
Eine minimale Geste des Peters scheint sich auf den Block zu beziehen während er hauptsächlich Michail, aber natürlich auch den Victor einbezieht in die Ansprache die sich anscheinend auf dieses Dingen beziehen soll;


"Würde es Sie stören wenn ich nebenher zeichne? Ich hatte bisher selten eine so gute Chance auf ein Bild mit mehreren von uns, so an einem Ort."


Selbstredend hatte er den Stift nicht wieder aufgenommen und sah aus, als würde er jeden Moment mit dem Gekritzel beginnen wollen - so wie er es in den Raum klingen lässt scheint es einfach die schlüssigste Idee zu sein seine Finger nebenher zu beschäftigen... schließlich wollte niemand sehen wie er einen Ball knautschte die ganze Zeit, oder ein innerliches Wippen aufstaute bis er gehen musste. Ein Bild, von dem hier. Wär doch witzig.

Re: [Elysium] the road to hell is paved with good intentions

PostPosted: 28 Jan 2015, 23:21
by Victor von Creuzberg
Wie hatte es Herr Mörsner noch vor einigen Minuten so schön ausgedrückt? ‚Heiß‘…Victor stimmte dem innerlich zu. Der gute Mann schaffte es definitiv einen ersten Eindruck zu hinterlassen, der in Erinnerung blieb - was nicht zwangsweise immer etwas Gutes war. Mal ganz davon abgesehen aber, bestätigte sich leider gerade wieder eines der Weltbilder des Ventrue. In der kainitischen Gesellschaft waren Vorurteile genauso - wenn nicht sogar schlimmer verankert als in der sterblichen Welt. Am Ende wird man immer auf seinen Clan und das Blut das durch die Adern eines Individuums fließt reduziert, während es fast unmöglich scheint aus dieser Wahrnehmung auszubrechen wie gerade wieder demonstriert wurde. Nun in der sterblichen Welt konnte man so etwas durchaus Rassismus nennen...unter Kainiten? Tja da war das wohl etwas anderes...Dämliche doppelte Standards dachte sich Victor, wenn man bedachte wie gerne Kainiten darauf Aufmerksam machen, dass sie den Sterblichen überlegen sind. Haha! Sicher er musste sich bei dem Gedanken ein Lachen verkneifen, dass gerade mehr als unangebracht währe.

Victor kam mit seinen Gedanken wieder zum eigentlichen Thema zurück, blieb aber stumm ob der Dinge, die Alexander zu sagen hatte, denn es war jetzt an dem Neuankömmling seine Entscheidungen zu treffen wie das ganze hier weitergehen sollte. Sie waren aber offensichtlich nicht mehr in der Wildnis und der Ventrue hoffte für ihn, dass er das realisierte. Er schaute kurz zu dem Brujah ob dieser noch irgendetwas tun oder sagen wollte und wandte sich dann wieder dem Neuen zu. Sollte der blonde Mann nach seinen Schritten zurück noch immer Interesse haben dem Gespräch beizuwohnen und dies auch zeigen würde er diesem signalisieren, dass er jetzt nähren könnte. Wenn nicht, dann halt nicht…Sie waren in einem freien Land...irgendwie zumindest. Dann räusperte er sich noch einmal kurz und wandte sich zu dem Malakvianer mit dem er noch gar nicht direkt gesprochen hatte um dessen Frage zu beantowrten.

„Nur zu Herr Mörsner. Nur zu. Es währe doch eine Schande wenn wir von dem heutigen Abend keine Erinnerung hätten.“ Der letzte Teil der Antwort konnte wohl durchaus als Witz verstanden werden auch wenn es gar nicht beabsichtigt war und irgendwie klang es in diesem Kontext dann auch ehr wie Galgenhumor. Was für ein Abend.

Re: [Elysium] the road to hell is paved with good intentions

PostPosted: 29 Jan 2015, 18:23
by Michail Kasakow
Der Brujah lauschte den kommenden Worten in unveränderter Haltung. Das Gesicht verblieb ohne jede große Regung und auch die Ausrichtung des Kopfes mochte keinerlei Veränderung unterzogen werden. Und so betrachtete er den Malkavianer während die Worte des Ventrue den Raum erfüllten. Für den Gangrel schien er sich nach wie vor nicht zu interessieren. Und auch die Worte welcher dieser im Anschluss verlor bevor er sich entfernte, führten zu keiner nennenswerten Veränderung des geschaffenen Bildes. Einzig in den Fenstern seiner Seele konnte man einen Hauch von etwas erkennen, das fast schon gelangweilt erscheinen wollte.

„Diese Berechenbarkeit ist so…ermüdend langweilig.“

Die Worte waren nicht von zielgerichteter Natur. Die Frage des Malkavianer nahm er zur Kenntnis und ließ die unbeantwortet ihm Raum stehen, was vielleicht auch eine Form von Antwort war. Der ein oder andere Augenblick verstrich, ehe er wieder den Ventrue ins Zentrum rückte.

„Wie ich das sehe lassen Sie sich gerade in heiligen Hallen seiner hochverehrten Majestät unter den Augen von Clan Toreador von einem daher gelaufenen Niemand auf der Nase herumtanzen…und das obwohl Sie so großzügig waren, ihm die Hand zu reichen…“

Stellte er nüchtern fest. Und betrachtete ihn mit einem Hauch von Neugier.

Re: [Elysium] the road to hell is paved with good intentions

PostPosted: 29 Jan 2015, 22:36
by Peter Mörsner
Peter nimmt den Stift auf und lächelt leicht, ein wenig seelig, als die ersten leisen Geräusche erklingen und Linien über das Papier fließen. Er ist flink was das angeht, binnen kürzester Zeit würde man den Platz an dem man sich befindet durchaus schon ausmachen können. Als fade Linien zwar ohne viel Struktur, aber hey... noch war es nur eine Skizze. Und wie sich die Energie dort auf das Blatt überträgt, wird der Körper insgesamt ruhiger und etwas weniger beweglich. Nicht steif oder so, aber man merkt schon das da vorher mehr war, als es jetzt ist.
Da hat er also jetzt etwas angefangen und hebt den Blick wieder, weil er will ja auch alles sehen, was er dort einfängt, schaut sich die Beiden während der jeweiligen Worte genau an, aufmerksam... entspannt...