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Run Baby, run... [Kaleb]


Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Miriam Emmerich » 26 Jul 2014, 02:04

Missmutig betrachtete sie den kleinen Kratzer an ihrem Bein, durch den das dunkelrote Blut sickerte. Sie maulte und schimpfte leise vor sich hin, ehe sie das dünne Rinnsal mit dem rechten Zeigefinger aufnahm, diesen an ihre Lippen führte und das süße Rot selbst ableckte. Es schmeckte metallisch... Blut eben.

"Raubtiere?" Sie lachte wieder leise, auch wenn es ob der veränderten Spannung irgendwie wieder etwas... nervös klang. "Welche Raubtiere denn? Ein Grizzly vielleicht? Oder ein Wolf?" Wieder dieses nervöse Lachen.

Behutsam stellte sie ihren Fuß wieder auf den Boden, während die Blutgerinnung auch allmählich einsetzte und das kleine Rinnsal zu versiegen begann. Doch der Geruch war da, hing inzwischen auch an ihren Lippen.

Unsicher sah sie sich um. Irgendwie wurde der Wald wirklich nicht weniger... Sie war doch gar nicht so lange unterwegs gewesen...
"Wie weit ist es denn noch bis zum Weg?", fragte sie unsicher und wich instinktiv einen kleinen Schritt von Kaleb zurück, ohne es wirklich selbst zu bemerken. Das war doch alles gerade irgendwie... merkwürdig.

Vielleicht würde sie den Weg doch noch allein zurück finden....?
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Kaleb » 27 Jul 2014, 19:30

Nein, sie musste wirklich keine Raubtiere anlocken. Das Raubtier war schon da, der Wolf. Er trug nur noch seinen Schafspelz. Damit er auch schön harmlos wirkte und dicht herankam. Ein wenig spielen, den Geruch des Opfers geniessen konnte. Die beste Stelle zum Zuschlagen aussuchen konnte. Nur die Augen...

"Ja. Wer weiss, was so alles aus dem Zoo ausbrechen kann." Er zeigte ihr ein wölfisches Grinsen. "Aber ich würde sie natürlich verteidigen." Natürlich. Welches Raubtier liess sich schon gerne seine Beute wegnehmen? Kampflos schon mal gar nicht.

Sein Blick war ihrem Finger gefolgt, ruhte kurz auf ihren Lippen. "Immerhin habe ich sie schon einmal gerettet. Dabei soll es ja nun auch bleiben." Eigentlich war sein Lächeln doch ganz freundlich, als er ihr wieder mit einem Arm den Weg wies. Ihn mit der kleinen Lampe für sie ausleuchtete, damit sie sehen konnte, wohin sie nun gehen sollte. "Kommen sie, Miriam. Es ist nicht mehr weit."

No one is left behind.

"Kommen sie sicher nach Hause, wenn wir den Wald überstanden haben?" fuhr er dann im Plauderton fort, während er ein paar Äste für sie zur Seite bog, damit sie problemlos weitergehen konnte und sich nicht vielleicht doch noch einmal verletzte. Er bewegte sich wirklich sicher in dieser Umgebung.
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Miriam Emmerich » 30 Jul 2014, 11:11

Jaaaa, der Wolf im Schafspelz... der das arme Lämmchen in Sicherheit wiegte... geborgen... behütet... und in einem unbedachten Moment am Stück verschlungen.

"Na, gut zu wissen dass Sie mich auch gegen flüchtige Zootiere verteidigen würden...", lachte sie leise und beruhigte sich... zumindest etwas.

"Das haben Sie vorhin auch schon gesagt, Kaleb", erinnerte sie ihn und lächelte schief zu ihm hoch. "Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich glatt sagen, Sie wollten mich tiefer in den Wald locken..."

Hatte sie damit Recht...? Sie betete, dass es nur ein weiterer Spaß war und sie sich keine Sorgen mehr machen musste.

"Ich werde mir ein Taxi rufen. Jedenfalls, sobald ich wieder Netzempfang habe."

Immer wieder sah sie sich allerdings verstohlen um, ob sie nicht selbst den Weg zurück aus dem Wald finden würde... Nein, Pustekuchen.
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Kaleb » 03 Aug 2014, 20:48

Nun hatte sie ihn einen Moment im Rücken, wenn sie an ihm vorbeiging in die Richtung, die er wies wies. Einen kurzen Moment, in dem sie ihn nicht hörte, nicht sah und den er nutzen könnte. Man sollte einem Fremden nie den Rücken zuwenden, oder? Der Rücken war schutzlos. Ohne Deckung. Der Einschlag würde ohne Vorwarnung erfolgen.

Dann erklang seine ruinierte Stimme neben ihr. „Entlaufene Zootiere, Drachen…was immer da kommen mag.“ Wieder dieses Lächeln. Freundlich. Ein Scherz, natürlich. Drachen würden ja wohl kaum auftauchen. Er leuchtete ihr den Weg weiter aus.

„Sie waren tief genug im Wald, Miriam. Wenn ich ihnen etwas hätte tun wollen, dann hätte ich mir diese Mühe wirklich nicht machen müssen, um die Spuren zu verwischen oder dafür zu sorgen, dass man ihre Schreie nicht hört.“ Wieder dieses Lächeln. Bedrohlich. Ein Scherz, vermutlich? Denn Zeit genug hätte er ja nun wirklich gehabt. Immerhin war er nun wieder ein kleines Stückchen vor ihr und wies ihr so den Weg.

„Vermutlich habe ich nur ein anderes Verständnis von Entfernungen hier im Wald.“ sprach er dann weiter. „Hab ja gesagt, ich bin öfter hier. Wir haben es wirklich gleich geschafft und wenn ihr Handy dann immer noch streikt, dann bringe ich Sie gerne nach Hause. Bevor ihnen doch noch etwas passiert.“
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Miriam Emmerich » 05 Aug 2014, 15:20

Ja, gut... Es war gefährlich, einem Fremden den Rücken schutzlos zu zu wenden. Aber... sie waren alleine im Wald. Wenn er ihr wirklich hätte etwas antun wollen... Wer würde sie schreien hören? Wer würde sie finden?

Aber da war er auch schon wieder neben ihr und sie lächelte erleichtert zu Kaleb hoch. Und da kam dann auch noch der Kommentar mit dem Drachen, der Miriam sogar leise lachen ließ. "Sogar noch vor Drachen? Na da habe ich ja wirklich einen Ritter gefunden. Wenn auch nicht mit schillernder Rüstung und weißem Ross... Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein, nicht wahr?"

Er sagte es dann ja auch noch selbst... Wenn er ihr etwas hätte tun wollen, dann hätte er sie erst gar nicht so herumführen müssen... Nein, nein. Kaleb war ein Gentleman! Ein Held! Oder sowas. Zumindest ein netter Herr, der sie nicht alleine durch den Wald irren ließ. Auch wenn sein Lächeln ihr eisige Schauer über den Rücken schickte...

"Das kann natürlich sein...", pflichtete sie ihm bei. "Für mich sieht's hier überall ziemlich gleich aus. Vermutlich habe ich mich deshalb auch verlaufen."

Während sie ihm so durch den Wald folgte, fischte sie auch mal ihr Handy wieder hervor. Na, bisher hatte sie jedenfalls noch kein Netz...

"Vielleicht auf dem Parkplatz...", mutmaßte sie und folgte Kaleb dann auch einfach weiter. Irgendwann musste dieser blöde Wald doch mal aufhören!
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Kaleb » 05 Aug 2014, 22:03

Natürlich hörte der blöde Wald irgendwann auf. Auch wenn er an der ganzen Misere natürlich völlig unschuldig war. Er konnte sich nun mal nicht bewegen. Miriam schon. Selbst wenn er gewollt hätte, ausweichen wäre wirklich schwierig gewesen. Und wenn sie sich nun unter – hoffentlich – kundiger Führung weiter in eine Richtung bewegte, dann würde sie schon irgendwann den Rand erreichen, denn per Definition hatte ein Wald nun mal einen Rand. Und auch der war ziemlich ortsgebunden.

„Natürlich. Auch vor Drachen. Wobei ich mir da weniger Gedanken über Pferd und Rüstung mache. Sondern eher über das fehlende Schwert. Im Zweifelsfall…“ er wies mit einer Hand direkt vor sich und hob dabei die kleine Lampe etwas. „…immer schön genau in diese Richtung rennen, während ich ihn heldenhaft ablenke. Ich könnte ihn blenden.“ Er sah kurz sinnierend auf die Lampe in seiner Hand und schien tatsächlich ernsthaft darüber nachzudenken. „Am Weg nach links, dann kommt bald der Parkplatz. Warten sie in dem Fall besser nicht auf mich.“ Er zeigte kurz ein schiefes Grinsen.

Ja, er hatte es gesagt. Aber vielleicht, wenn man diesen Blick bedachte, dieses Grinsen….vielleicht wollte er einfach ihre Angst auskosten? Sie steigern? Um erst dann zuzuschlagen? Manche Tiere spielten mit ihrer Beute.

„Man kann lernen, sich zu orientieren. Erfordert nur ein bisschen Übung und im Zweifelsfall hilft ein Kompass.“ Der vermutlich nicht zur Grundausstattung Miriams gehörte. Das sah er durchaus ein. „Oder sie halten sich in Zukunft einfach wieder an die Wege oder laufen im Hellen.“ Er lächelte und nahm den Worten damit die Spitze, die sie vielleicht aus dem wohlgemeinten Rat heraushören mochte.

„Vielleicht. Ansonsten steht mein Angebot.“ Und dann, tatsächlich! Die Bäume lichteten sich etwas und gaben den Blick auf einen Weg frei. Endlich.
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Miriam Emmerich » 16 Aug 2014, 01:26

Ja, der Wald konnte wirklich nichts dafür, dass sie sich haltlos verlaufen hatte... Aber auf irgendwen musste sie ja sauer sein. Und da der Wald nicht widersprechen konnte, war er also der Sündenbock für die schreckliche Misere.

Ja, wirklich schrecklich... In solchen Situationen lernte man aber auch immer wieder interessante Leute kennen. So wie Kaleb heute.

Zweifelnd betrachtete sie dann die kleine Lampe in seinen Händen und hob leicht eine Braue, ehe sie dann übertrieben zustimmend nickte. "Ja, natürlich... Damit könnten Sie den Drachen sicherlich nicht nur blenden, sondern auch gleich in die Flucht schlagen." Oder eher nicht.

Es ging immer weiter durch den Wald. Und für sie sah hier immer noch jeder Baum irgendwie gleich aus... Der Stamm war braun, oben war's grün. Baum eben. Sein Grinsen hatte sie nicht bemerkt, denn ihr Blick war nach vorn unten gerichtet. Denn immerhin wollte sie nicht schon wieder über eine Wurzel stolpern und sich wohlmöglich doch noch was brechen.

"Ein Kompass...", wiederholte sie seine Worte und neigte leicht den Kopf von rechts nach links, abwägend ob sie damit klar käme. "Ich glaube nicht, ob der mir so wirklich weiterhelfen würde. Vermutlich werde ich mich in Zukunft wirklich wieder besser an die Wege halten. Immerhin kann ich nicht jedes Mal darauf hoffen, dass Sie mich mitten im Wald aufsammeln und sicher zurück bringen..."

Sie lachte leise und rieb sich etwas verlegen über den Hinterkopf, ehe sie dann schief zu Kaleb hoch grinste.

Und endlich lichtete sich der Wald und beide traten zurück auf den Weg.

Kaum, dass sie diesen erreicht hatte zog sie ihr Handy hervor. Yay, Empfa... Akku leer.

Scheiße.

Frustriert starrte sie das Wunderwerk der Technik an und schob es mit einem ergebenen Seufzen zurück in ihre Hosentasche. "Steht Ihr Angebot noch, dass Sie mich zurück nach Hause bringen?", fragte sie mit einem sogar recht charmanten Lächeln.
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Kaleb » 04 Sep 2014, 01:12

"Ich befürchte, das ist zuviel Vertrauen in mich. Und in die Lampe." Er sah etwas zweifelnd auf das kleine Licht. Das Gespräch schien ihn zu amüsieren. "Hoffen wir einfach drauf, das keiner vorbeikommt. Ist wohl besser für die körperliche und geistige Gesundheit." Er klang ein wenig trocken, während er sie weiter zielsicher durch die letzten Bäume führte, die sie noch vom Weg trennten. Wie auch immer er es machte, er wusste scheinbar genau, in welche Richtung er gehen musste.

"Nein, jedes Mal wohl nicht, wenn sie mir nicht vorher bescheid geben, dass sie planen, des Nachts in Not zu geraten, damit ich heldenhaft zu ihrer Rettung eilen kann." Was er natürlich auf der Stelle tun würde, sagte sein Tonfall. Oder war es doch Ironie? In jedem Fall hielt er ihr zuvorkommend die letzten Äste zur Seite, damit sie auf den Weg treten konnte. Unfallfrei.

They're save now. Rest.

"Sicher. Dann müssen sie allerdings nicht nur meinen Pfandfinderkünsten, sondern auch meinem Fahrtalent vertrauen." Er schmunzelte etwas, während er sie den Weg entlangführte gen Parkplatz, der gar nicht so weit entfernt war. Man konnte also wirklich sehr verirrt sein und das kurz vor der rettenden Zivilisation. Quasi vom Hungertod bedroht sein. Bloss, weil die verdammten Konservendose zu war und kein Öffner in Sicht.

Hier auf dem Weg war es nun doch um einiges heller, als unter den dichten Kronen der Bäume, die offenbar sehr viel Übung darin hatten, auch noch das letzte bisschen an Sternen- und Mondlicht zu verschlucken und so machte er die kleine Lampe aus und liess sie in einer Hosentasche verschwinden. Mittlerweile war es tatsächlich merklich kühler geworden, aber ihm schien das nichts auszumachen, während er sie den Weg entlangführte hin zum Parkplatz, auf dem zu dieser Zeit noch genau ein Auto stand.

Das schien dann auch ihm zu gehören, zumindest steuerte er darauf zu und fischte einen Schlüssel aus der Tasche. Der Wagen war nicht ganz neu, aber sauber, und wirkte recht geländegängig, ungefähr so wie dieser seltsame Typ, der sie da des Nachts aufgesammelt hatte.

Er schloss auf und hielt ihr die Tür auf. "Bitte einzutreten. Wo soll es denn hingehen?"
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Miriam Emmerich » 07 Sep 2014, 16:57

"Ich denke mal die Chancen stehen gut, dass wir wirklich keinem Drachen begegnen... hier im leipziger Stadtwald." Da musste sie wieder leise lachen.
"Und ich verspreche Ihnen, dass ich Ihnen das nächste Mal bescheid gebe, bevor ich mich im Wald beim Joggen verlaufe", grinste Miriam vergnügt und trat dann an Kaleb vorbei, als er ihr so ganz zuvorkommend die Äste aus dem Weg hielt.

Einen Moment schürzte sie dann die Lippen, während sie neben ihm den Waldweg entlang ging und schien - jedenfalls ihrem Gesichtsausdruck nach - wirklich abzuwägen, wie schlimm seine Fahrkünste wohl sein könnten. Immerhin war das bei den Amerikanern ja so eine Sache mit dem Führerschein...
Doch schließlich nickte sie. "Ich bin gewillt, es zu versuchen. Schlimmer als die Franzosen werden Sie wohl sicherlich nicht fahren."

Das Fahrzeug passte wirklich zu Kaleb, das musste sie ja zugeben. Welcher Wagen würde wohl zu ihr passen? Vermutlich irgendein sportliches Flitzerchen. Vielleicht ein Mercedes SLK oder ein Audi TT...

"Vielen Dank", meinte sie lächelnd und ließ sich dann auf den Beifahrersitz sinken, nachdem sie sich aus seiner Jacke geschält hatte. Als dann auch Kaleb im Wagen saß, nannte sie ihm ihre Adresse und lehnte sich, erleichtert seufzend, im Autositz zurück.
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Re: Run Baby, run... [Kaleb]

Postby Kaleb » 09 Sep 2014, 21:55

Das Thema mit dem Drachen liess er lieber ruhen. Sonst musste er am Ende doch noch die Rüstung aus dem Keller kramen und entstauben. Und die schweren Dinger waren einfach aus der Mode. Schon länger. Und Drachen seines Wissens nach auch und da wollte man sie doch lieber nicht herbeireden. Zumal er sich nicht ganz sicher war, wer von ihnen sprachloser war, sollte doch einer auftauchen. Er tippte auf sich selbst. Miriam würde vermutlich lächeln und fragen, ob er sie nicht nach Hause fliegen könne. Das ginge auch wirklich schneller als mit dem Auto.

"Ich befürchte, das Versprechen können sie nicht halten, Miriam." er schmunzelte etwas, schloss dann etwas später die Beifahrertür hinter ihr, nachdem sie sich gesetzt hatte, ganz zuvorkommende Höflichkeit und war nur Momente später neben ihr und startete den Wagen. "Das klingt, als sollte man Franzosen besser nicht Auto fahren lassen?" Eine Frage. "Dann sollte ich es hoffentlich besser hinbekommen." Allzu viele Beulen oder Schrammen hatte der Wagen zumindest nicht. Oder sie hatte sie in der Dunkelheit nicht wahrgenommen. Dass man ihm den Führerschein noch nicht abgenommen hatte musste sie in diesem Moment wohl glauben.

Er lenkte den Wagen vom Parkplatz herunter. Das zumindest gelang unfallfrei. "Ich befürchte, sie müssen mein Navi spielen." erklärte er ihr dann mit einem schiefen Grinsen. "Wenn sie nicht unnötig durch die Stadt irren wollen mit mir."
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