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Feedback / Kritik / Vorschläge


Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Cornelius » 07 Apr 2015, 09:51

Danke nochmal für den Input, Peggy ;)

Habe daneben auch noch weiteres Feedback von anderer Stelle erhalten und denke, ich habe nun erstmal genug Material um das Konzept fertig zu stellen. Sind wirklich gute Ideen dabei :) Mit dem letztendlichen Spielort und dem angepassten Gehenna-Konzept werde ich euch dann überraschen, da wir sonst keine Einigung mehr finden. Die besten Ideen von euch versuche ich dabei aber nach bestem Wissen und Gewissen mit einzuarbeiten.

Mein mir selbst gesteckter Zeitplan sieht vor:

  • Vorstellung des fertigen Konzeptes inkl. Anfangs-Plot und Spielmechanik bis KW 17
  • Einrichtung des Forums und erste Charakterfreigaben bis KW 19
  • Erstellung erster Kampagnen, Meilensteine und Schauplätze und NSCs bis KW 21
  • Spielstart spätestens KW 22, also Ende Mai
Nagelt mich nicht drauf fest, aber ich versuche mich daran zu halten. Vereinzelte Abschnitte versuche ich zugunsten des Spielstarts auch erstmal so kurz wie möglich zu halten, damit wir Zeit einsparen und möglichst bald loslegen können.

Gruß,
Norman
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Cornelius
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Tae » 07 Apr 2015, 10:27

Da ich gerade nicht so viel Zeit zur Hand habe, hier nur kurz ein paar Gedanken zu den aktuellen Äußerungen.

Marcel’s Idee die Charaktererschaffung zu vereinfachen, um etwaige Neucharaktere schneller generieren zu können, sodass die Angst vor dem Verlust des eigenen Charakters minimiert wird, halte ich ehrlich gesagt für nicht besonders gut. Denn –

Peter hat es recht gut auf den Punkt gebracht. Es geht darum miteinander zu spielen und gemeinsam etwas aufzubauen, wenngleich dieses „gemeinsam“ nicht mit einer Schonfrist gleichzusetzen ist. Langfristig wird es wenig Freude bereiten, wenn 0-8-15-Charaktere generiert werden, an denen niemand hängt und die wie die Motten im Licht schnell verbrannt werden.

Unter Umständen wird Tiefe diesen Charakteren fehlen, ebenso wie das Herz des Spielers im worst case-Szenario nicht genügend an ihnen hängt, um kreative Lösungen zu finden oder sich bewusst einem durchaus spannenden Problem IT zu stellen.

Beim Thema der Location sei meiner Person ebenfalls mal wieder die klare Meinung verziehen, wenn es heißt:

NY ist sicherlich vielfältig, stylisch und … Wie es heißt, angeblich von Jedem geliebt. Nur ist die Stadt zunächst auch sehr „verbraucht“. Brutaler: Sie ist ausgelutscht, durchgekaut und ausgespuckt. Das bezieht sich nun nicht auf die Chronik von Claire und Marcel, jedoch würde meine Person sicherlich ab und an zu dieser Geschichte (oder der damaligen und erstklassigen Atmosphäre) Parallelen ziehen wollen. Sighs.

Aus rein logischer Sicht könnten ebenfalls ein oder zwei Dinge gegen NY sprechen, denn eine kleine Gruppe Überlebender in einer Mega-Metropole, hat nur geringe Chancen sich tatsächlich regelmäßig über den Weg zu laufen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die kainitschen Fixpunkte, wie beispielsweise Elysien, nicht mehr vorhanden sind.

Zwar werden in der Großstadt autarke Existenzen möglich sein, jedoch ist meiner Meinung nach der Sinn dieses Spiels letztlich die Interaktion.

Und, ganz nebenbei noch … Wenn jetzt hier direkt auf eroberte Gebiete und erklärte Elysien (oder andere Örtlichkeiten mit bestimmten Regeln) gekommen wird, dann muss auch die Frage aufkommen, was Andere dazu bewegen sollte ein solches Neo-Elysium einer Sub-Gruppe oder Einzelperson aufzusuchen. Wer will am Ende schon Prinz in den eigenen 4-Wänden sein, wenn diese einem einsamen Elfenbeinturm gleichkommen? Gähn. ;)

Meine Idee:

Eine Kleinstadt. Gute Infrastruktur, aber reduzierte Größe und eher „umkämpfte“ Highlights, wie bestimmte Gebäude oder Distrikte/Viertel/Ressourcen… Die Dynamik wird erhöht und alle typischen Szenen könnten vertreten sein.

Offene Fragen sind derzeit auf meiner Seite ebenfalls: Wo und auch wann (Das IT-Jahr) das Ganze angesiedelt sein soll, denn auch die Zeit wirkt sich auf die Wahl der Örtlichkeit aus, sofern Realismus und reale Entwicklungen miteinfließen sollten, denke ich. :)

As usual: Just my 2¢ … Und, schön dich hier zu lesen, Raegan!
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Max » 07 Apr 2015, 23:47

Mir jedenfalls kommt es nicht darauf an den Charakterbogen möglichst schnell fertig zu haben, und mir ist es wichtig einem Charakter Tiefe zu verleihen.

Wenn schon eine Stadt in den U.S.A., dann wäre es auch mir lieber, wenn das nicht New York wäre.

Peter Mörsner wrote:WoD ist gleichzeitig eine stete, ewig andauernde bedrohungssituation -> klar, bedeutet das auch spontanes ableben von geliebten charakteren. bevor man sich darüber die köpfe heiß redet sollte klar sein das man ja eigentlich miteinander zu spielen gedenkt... trotz des gegeneinander, das gebildet wird. unter diesem konsens wird schnell deutlich, das eine spielweise die dazu geneigt ist alle anderen so schnell es geht zu töten, zwar viel interaktion bietet - aber eben nur einmal - somit also nichtmal spaßökonomisch aufgeht.

Ich halte es auch für recht unwahrscheinlich, dass trotz eines apokalyptischen Szenarios die Spieler darauf aus wären, dass ihr Charakter möglichst viele SCs vernichtet.
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Jakob Katz » 08 Apr 2015, 11:31

Hi!

Spielort
Auch wenn die Entscheidung über den Spielort vielleicht schon gefallen sein mag, möchte ich mich hier auch explizit gegen New York aussprechen. Aber um es, ganz diplomatisch, wie Thor von den Asgard zu sagen: Obwohl mein fortgesetztes Interesse an einer Teilnahme nicht davon abhängt, würde ich es bevorzugen (auf New York als Spielort zu verzichten).
Dass du auf meinen "Vampire kann überall spielen"-Standpunkt Bezug nimmst, Cornelius, ehrt mich zwar, doch eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass man eben nicht nur Europa als Ansammlung verstockter Monarchen und die USA als hippe, rebellische Weltpolizei zur Wahl hat.
Die Schere von reich und arm ist sicher nicht nur in den USA beeindruckend. Wer schonmal in Kairo oder Lima war (oder in Moskau), der wird den Anblick von palastähnlichen Prachtbauten, die sich die selbe Mauer mit einem stinkenden Verschlag teilen, der von Obdachlosen bewohnt wird, sicher kennen. Meine Empfehlung ging daher in eine eher exotische Richtung. Ich sehe aber ein, dass dies von der Mehrheit nicht gewünscht wird. ;)

Amoklaufende Kainskinder
Wahrscheinlich hat Peter Recht: Nichts wird so heiß gegessen wie's gekocht wird. Vielleicht sind Bedenken in dieser Hinsicht völlig unangebracht. Was ich mich wünsche, ist jedenfalls, dass Spieler die selbe Verantwortung für das Handeln ihrer Charaktere übernehmen wie zuvor, auch wenn es im zukünftigen Szenario keine Kontrollinstanzen mehr gibt. Ich denke, es ist klar, dass niemand die Zeit damit verbringen will, immer wieder neue Charaktere zu erschaffen, weil irgendein Brujah gerade Bock hatte, seinen Frust abzulassen, auch wenn das im Gegensatz zu Leipzig in Zukunft nicht mehr die sichere Vernichtung des Brujah (der natürlich auch ein Nosferatu, Gangrel oder Ventrue sein kann) nach sich ziehen würde. Diese Art von Spieler-Willkür wurde von allen Diskussionsteilnehmern inklusive Marcel abgelehnt. Damit haben wir schonmal einen gemeinsamen Nenner. Ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit, wenn mein Char drauf geht, vorausgesetzt, es gibt einen besseren Grund als "Ich habe dich auf der Straße gesehen und deine Visage hat mir nicht gefallen!". Als Resultat einer langfristigen Intrige, als Kurzschlussreaktion aufgrund einer Provokation oder als Kollateralschaden beim Kampf zweier Charaktere (SC oder NSC) mit automatischen Waffen - ist alles okay für mich. Ich will nur nicht, dass die Tödlichkeit des Settings als Freifahrtschein für wahnsinnige Amokläufer gilt (die es aber eigentlich sowieso nicht durch die Charaktererschaffung schaffen sollten).

tl;dr: Tödliche Spielwelt inklusive Charaktertod: Ja | Willkürliche Charaktertode: Nein

Liebe Grüße

Jakob
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Niall Matthew Sullivan » 09 Apr 2015, 10:39

Eigentlich sollte ich gar nicht hier sein und das alles lesen, denn ich hab keine Zeit für irgendwas ^^

Aber ich finde die Grundidee sehr ansprechend und wenn sich in meinen Leben mal etwas mehr Zeit freiräumen lässt, würde ich denke ich bei so einer Chronik mitspielen.

Zum willkürlichen Kainiten Tot:

Man muss den Spielern nur klar machen, dass es wie bei Katzen ist. Katzen haben ähnliche Jagdgebiete, worum sich auch mal gestritten wird. Doch die meisten "Kämpfe" sind nur Zähnefletschen und wenig ernsthaft, da (jetzt wird es wichtig) jeder Kampf auf beiden Seiten Verwundungen bedeutet, was dazu führt, dass man nicht mehr effektiv jagen kann und selbst wenn man den anderen tötet oder schwer verletzt, das eigene Leben deutlich erschwert wird. Besonders wenn es noch andere Jäger im Gebiet gibt. Das ist der Grund warum Katzen ab und zu von draußen mit Kratzern wiederkommen, aber so gut wie nie von der selben Art aufgeschlitzt werden.....

Auf Vampire bezogen, bedeutet dass, wenn ein Kainit einen anderen Gegenübersteht werden sie ihre Muskeln spielen lassen, um ihr Gebiet klar zumachen...(Früher in Camarillazeit wurde das halt über Etikette geregelt) Aber er muss auch bedenken, auch wenn es wenige Kainiten gibt, werden die anderen Verletzungen ausnutzen. (Hier würde ich explizit Heilungsregeln beachten, dauer von Heilungen erhöhen u.a.) Von einen Kaltblütigen Mord hat man in der Regel weniger... Bei Gleichstarken Kainiten würden sich Zeitliche oder Örtliche Trennungen des Gebiets anbieten, bei einen stärkeren und einen schwächeren, bietet es sich an, dass der Schwächere da bleiben darf... Als Kanonenfutter, Diener oder was auch immer ^^ Jedenfalls wenn man die Logik von der Tierwelt anerkennt.

Ein blutrünstiger Kainit würde also schnell Wellen schlagen, was zwei Enden haben kann... Die anderen Kainiten rotten sich zusammen um ihn zu jagen oder das Gebiet und damit der Kainit werden Gemieden.... Hier kommt es sehr auf die Situation und Knappheit der Ressourcen an... Wer so etwas spielen will, muss sich damit abfinden, wenig Unterstützung von den anderen zu bekommen...

So meine 2 Cents zu den Problem der Tötung.... Außerdem wird man selten einen anderen Kainiten treffen, der die Maskerade nicht aufrecht erhält... und der Kluge Jäger trägt den Pelz seiner Beute (oder so XD) ... Wodurch ein Mord wohl auch gesehen werden und Folgen haben kann... Wodurch ein Mord schon geplant und damit mit Vorsatz passieren muss, denn die Welt um die Charaktere ist ja nicht leer und tot... Sie ist Lebendig und Überwachung kann es überall geben. Totschlag auf den Affekt hat Folgen für beide... Der eine Muss sich einen neuen Char. machen, der andere wird mit Problemen zu tun haben...

Ich denke, dass eine SL da ohne NSC's oder unfair zu sein handeln kann... Durch die Umwelt... Informationen und Missgeschicke und so... Ohne einen Spieler die Chance zu verwehren, einen eiskalten Psychopathen zu spielen ^^

(viel zu lang geworden der Text... hoffe ihr könnt ihn gut lesen)
*winkt in die Runde und verschwindet wieder*
Niall
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Peggy Seligman » 09 Apr 2015, 19:08

Ich finde Nialls Überlegungen schlüssig – denn wenn Kampf nicht unbedingt tot, aber blaue Flecken bedeutet, dann muss auch Heilung eine wichtige Rolle spielen! ! !

Und das erinnert mich an eine Chronik in der ich mal gespielt habe (Seattle), in der man alle 24h Real-zeit einen Blutpunkt verlor. Das führte dazu, dass der Charakter mindestens einmal pro Woche, eher zweimal, auf die Jagd gehen musste.
Charaktere spezialisierten sich auf bestimmte Jagd-Methoden und verbesserten so sehr schlüssig bestimmte Fähigkeiten / Disziplinen, mit denen sie ihre Opfer „erwürfelten“. Es gab viele Möglichkeiten… verdunkelt warten; von Pennern trinken; mit den Opfern ins Bett springen; sie mit Beherrschung nötigen; etc.

Herde und Domäne wurden in einem Maß erspielenswerte Hintergründe, wie ich es ohne dieses System nie wieder erlebt habe. Weil das Jagen dadurch einfach wurde (einen Punkt Herde = + 1 Würfel; oder Story-technisch: wenn man ziemlich blutleer war, konnte man einen seiner Gespielen anrufen). Man hatte eine direkte Verbesserung und man überlebte leichter!
Und ja, Patzer gab es auch… und die Geschichten, die sich daraus ergaben waren zumeist spannend. Nie wirklich willkommen… aber ein bisschen so „wie das Leben eben spielt“, wenn das Leben aus Blut besorgen besteht.

Ich kann mir vorstellen, dass in einem Setting wie dem von „the day after“, so eine Regelung auch Sinn machen könnte.
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Peter Mörsner » 21 Apr 2015, 18:11

ich werf mal ein paar cents hier ein, damits nicht so ruhig wird.
erwähnte ich das sich das konzept bis hier schon prima entwickelt hat und ich mich auf den start freu? :)
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Tae » 21 Apr 2015, 19:44

Das sieht meine Person ähnlich - und die Vorfreude steigt mit jedem Posting? Lach.
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Re: Feedback / Kritik / Vorschläge

Postby Cornelius » 21 Apr 2015, 20:36

Der Peter hat das Wort zum Dienstag gesprochen :) In diesem Sinne:

Geht los: http://www.chicagobeinacht.de/

Auf ein Neues!
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