Schauplätze


Schauplätze

Postby SL Chicago » 25 Apr 2015, 14:01

The Backroom - Blues and Jazz Club



Anschrift und Kontakt:
1007 N. Rush St. (1000N, 0E)
Chicago, IL 60611

Tel.: (312) 751-2433

Bezirk: Near North Side [Central]

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Öffnungszeiten:
Werktags 20:00 Uhr - 01:00 Uhr
Wochenende 21:00 Uhr - 03:00 Uhr

Beschreibung:
Klein, verraucht, eng, laut, aber dabei classy und unheimlich angesagt. Das ist das Backroom, das schon lange Jahre vor Gehenna mit zu DEN Hotspots für aufkommende Jazz- und Blues-Talente in Chicago galt. Nicht nur das - auch verzeichnete es bereits Auftritte wahrer Legenden: B.B. King, Buddy Guy, Muddy Waters, T-Bone Walker, Stevie Wonder, Ray Charles, Louis Prima, James Brown um nur ein paar zu nennen.

In diesen Nächten befindet sich der Club unter einem neuen Management, das versucht, ein wenig an alte Tage anzuknüpfen. Und wenn auch die Hochkaräter von damals nur noch sehr selten sind, so ist das Aufkommen junger talentierter Musiker doch umso größer in diesen schwierigen Zeiten. Wer da von sich reden machen will, für ist ein Auftritt im Backroom in jedem Fall Pflichtprogramm.

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Der Club befindet sich ziemlich weit oben an der Northern Rush Street. ist dort aber kaum übersehbar. Zwischen Cafés, Restaurants und benachbarten Bars ist der schwarze Überbau mit der auffälligen weißen Aufschrift am Eingang unverkennbar. Zwei Türsteher, erkennbar an ihren schwarzen Hemden und weißen Krawatten, walten über die Einlasskontrolle. Es gilt kein konkreter Dresscode, doch wer hier hinein will sollte dennoch ein gewisses Maß an sauberem Auftreten wahren.

Tritt man ein, so folgt man zunächst einem langen Gang, der zu den Seiten von steinernem Gemäuer gesäumt ist. Am Ende des Ganges führt eine Wendeltreppe hinab ins Herz des Clubs. Dort findet das Liebhaber-Auge nahezu alles was das Herz begehrt: Dezente, indirekte Beleuchtung, lederne Sitzreihen und schwarze runde Tische mit Kerzenlicht, stilvolle und thematisch passende Malereien an den Wänden und selbstverständlich eine lange, hölzerne und aufpolierte Theke. Etwas weiter hinten kann man durch einen seperaten Zugang, der ebenfalls durch einen Türsteher gesichert ist, eine weitere Wendeltreppe nach oben in den VIP-Bereich steigen. Von hier aus hat meinen einen traumhaften Ausblick über das Innere des Clubs und auf die Bühne. Dieser Bereich ist für gewöhnlich für besondere Gäste vorgesehen, kann bei Bedarf aber auch für geschlossene Gesellschaften reserviert werden.

Das Angebot ist wohl sortiert, in Sachen Whisky, Weine, Longdrinks und Cocktails bleiben hier kaum Wünsche offen. Das Barpersonal strahlt ständig gute Laune und eine unnachahmliche Gelassenheit aus - gerade so als wäre es Teil des Einstellungskriterium gewesen. An der Stirnseite des Raumes befindet sich die Bühne, auf der jeden Abend Live-Musik zu sehen ist, meist von jungen aufstrebenden Künstlern. Direkt daneben befinden sich auch die Zugänge zu den Toiletten. Davon gegenüberliegend gibt es weitere Türen, zumeist verschlossen, mit der Aufschrift “Personell Only”, hinter der sich sowohl der Mitarbeiterbereich als auch die Künstlergarderobe mit eigenem Lounge-Separeé befinden.

Wer im Backroom einen Sitzplatz ergattern will, der muss früh ankommen oder Glück haben. Reservierungen werden grundsätzlich nicht entgegen genommen (geschlossene Gesellschaften im VIP-Bereich ausgenommen). Die frühen Abendstunden beginnen meist noch mit einer überschaubaren Anzahl an Besuchern und vereinzelten freien Tischen und Sitzplätzen, doch spätestens gegen 23 Uhr gehören Stehplätze zum Standard.
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Re: Schauplätze

Postby SL Chicago » 25 Apr 2015, 16:34

The Chicago Theatre



Anschrift und Kontakt:
175 N. State Street
Chicago, IL 60601

Tel.: 312.462.6300
Fax.: 312.462.6364

Google Maps



Beschreibung:
Ob Orchester oder Bigband, ob Comedian oder Opernsänger - das Chicago Theatre hat sie alle. Dies ist der Ort für kulturelle Großveranstaltungen im nördlichen Zentrum der Stadt.

Stilistisch sehr prunkvoll im klassischen englischen Opernhausstil gehalten, so sind meist nicht nur die Künstler auf der Bühne ein Hingucker, denn die Szenerie allein vermag bereits zu bezaubern. so wird nicht selten hier in der State Street der rote Teppich ausgerollt, wenn Film- oder Musical-Premieren anstehen und die Prominenz zum Sehen und Gesehen-Werden eingeladen wird. Nun… zumindest war das einmal so.

In diesen Tagen versucht die Theaterleitung diesen altehrwürdigen Gemäuern frisches Leben einzuhauchen. Meist mit Kombinationen aus neuen Talenten und jenen, welche Gehenna überlebt haben und sich noch zur Ausübung ihrer Künste berufen fühlen. Doch die Veranstaltungen sind längst nicht mehr so prunkvoll, regelmäßig und gut besucht wie in alten Tagen, weshalb der Theatersaal desöfteren auch an Fremdveranstalter vermietet wird. Unter entsprechenden Auflagen, versteht sich.

Hinter dem Eingang befindet sich die Grand Lobbies. Gestaltet nach der königlichen Kapelle von Versailles, gibt der klassische Stil einem bereits einen sehr eindrucksvollen Vorgeschmack auf das Theaterinnere. Bereits nach dem Eintreten wird man von Ansgestellten begrüßt. Zur linken findet man die Kassen, zur rechten die Garderoben. Die Inneneinrichtung macht schnell klar, dass dieser untere Bereich nicht zum verweilen gedacht ist: Keine Tische, keine Sitzgelegenheiten, hier findet vor Vorstellungen gewöhnlich die Grüppchenbildung statt. Erst weiter oben auf den Galerieebenen gibt es Tische und Stühle, die vom Personal auch bedient werden, sofern man sich mal ein kleines Getränk oder einen Café gönnen will.

Die Kassen befinden sich zur rechten, während ein breiter Treppenaufstieg am hinteren Ende der Lobby hinauf in die Etagen des Theatersaals und auf die Galerien des Lobby-Raumes führen.

Der Hauptsaal selbst, das Auditorium, besteht aus drei Ebenen: Die untere Ebene verfügt über die regulären Reihensitzplätze, welche in den meisten Fällen auch vergleichsweise günstig bepreist sind. Die Balkon-Ebene bietet einen wesentlich besseren Blick auf die Bühne und in den Raum, die Tickets hier sind für gewöhnlich schon etwas teurer. Zu guter Letzt gibt es noch die Logen an den Seiten des Saals, welche eine gewisse Privatsphäre bieten und zumeist den etwas betuchteren Besuchern vorbehalten sind.

Nebst den öffentlich zugänglichen Bereichen findet sich im Theatre noch ein ganzer Trakt von Nebenräumlichkeiten: Verwaltungsbereich, Künstlerbereich, Requisiten und Bühnenbild, Kostüme sowie auch die Zentrale für den Sicherheitsdienst, der über alle Räumlichkeiten des Theatres Video- und Audioüberwachungen führt. Ebenso ist Sicherheitspersonal, zumeist in allen wichtigen Bereichen gegenwärtig.
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Re: Schauplätze

Postby SL Chicago » 03 May 2015, 17:46

Greystone Elysian:

Anschrift und Kontakt:
11 E. Walton
Chicago, IL 60611

Google: Maps: https://www.google.de/maps/@41.899947,- ... !1e1?hl=de


Öffnungszeiten:

Mittwoch 22:00 Uhr – 06:00 Uhr
Wochenende 22:00 Uhr - 06:00 Uhr

Allgemeines:

Das Greystone ist ein High Society Club der zum Waldorf Astoria Elysian gehört. Seine Tore öffnete er kurz nach dem die Welt im Chaos versunken war. Er steht für etwas das in dieser Welt ein rares Gut geworden ist. Sicherheit. Wer nicht zu den Reichen, Mächtigen und den Schönen gehört und es nicht irgendwie geschafft hat auf die Gästeliste zu kommen, dessen Chancen sind schwindend gering überhaupt eingelassen zu werden.

Am überdachten Eingangsbereich [etwa 30 m neben dem Haupteingang des Waldorf Astoria] stehen vier bewaffnete Männer mit Schäferhunden, eine Frau und eine schrille Figur von der man sich nicht ganz sicher sein kann, ob sie Frau, Mann oder vielleicht beides ist. Sasha lautet der der Name des Geschöpfs das sich immer wieder „neu“ erfinden zu scheint und deren einzige Aufgabe es ist, darüber zu befinden wer in das Gesamtbild des Clubs passt und wer nicht. Der Bereich wird ganz offensichtlich von Kameras überwacht. Die nächste Hürde ist ein Metalldetektor den ein jeder durchschreiten muss, bevor sich die schwere Türe öffnet, welche in das Innere des Gebäudes führt und sich gleich wieder schließt.

In der aus Marmor bestehenden und protzig wirkenden Eingangshalle im Barocken Stil, wird man Champagner und freundlichem Personal empfangen. Schwarz und Weis sind die beherrschenden und einzigen „Farben“. Hier befindet sich die Kasse, Garderobe, Umkleide, Schließfächer. Sanitäre Anlagen, in welchen auch kleinere Badezimmerkabinen enthalten sind. Es gibt eine reine kleiner Geschäfte, in die sich Ableger exklusiverer Boutiquen einquartiert haben und man Stücke der großen Modedesigner wie Valentino, Givenchy, Dior und Coco Chanel kaufen kann. Ein schwarzer Teppich führt einen zum Eingang des bewachten Fahrstuhls. Hat man diesen verlassen muss man nur ein paar Schritte gehen bevor man das Doppelportal erreicht, vor dem weitere Sicherheitskräfte stehen.

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Re: Schauplätze

Postby SL Chicago » 11 May 2015, 20:58

Hard Rock Café Chicago

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Anschrift und Kontakt:
63 West Ontario
Chicago, IL 60654

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Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10:00 - 23:00 Uhr
Freitag und Samstag 10:00 - 1:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 22:00 Uhr

Beschreibung:

Gelegen im nördlichen Zentrum liegt der Chicagoer Ableger des berühmten Hard Rock Café'. Schon von weitem ist die nahe der Einfahrt des Parkplatzes montierte neon-leuchtende E-Gitarre mit dem markanten Logo zu erkennen. Das Café selbst besteht aus einem rundlich angelegtem Raum, wie man es dem Gebäude auch schon von außen ansehen kann. Nachde man eingetreten ist, kann man über einen galerieartigen Außenring über eine Treppe hinab in den Hauptbereich des Saals steigen. Überall im Inneren findet man die klassische Einrichtung: Hölzernes Interieur, zahlreiche (teils goldene) Vinyl-Platten und Instrumente an den Wänden, charakteristische Kleidungsstücke und Portraits namhafter Rock- und Blues-Künstler inkl. Autogramme. Helden ihrer Ära.

Einer der markantesten Hingucker ist das große schwarze Pearl-Drumset, symbolisch auf einer Erhebung hinter der Theke aufgebaut. In den Abendstunden wird das gute Stück mitsamt dem Rest der Bar oft eindrucksvoll beleuchtet. Links und rechts von der Theke führen zwei symetrisch angelegte Treppen auf eine höhere Ebene des Cafés, von deren Randplätzen aus man einen eindrucksvollen Überblick über das ganze Café hat. Passend zur Einrichtung finden sich im ganzen Café TVs, über die meist legendäre Konzerte bekannter Rock-Größen aus vergangenen Zeiten gezeigt werden.

Nicht nur Musiktechnisch ist hier für jeden etwas dabei. Auch die Auswahl der Getränke und Spirituosen kann sich durchaus sehen lassen. Ebenso die Speisekarte. Das Chicagoer Hard Rock Café rühmt sich auf dem gesamten Stadtgebiet für seine Legendary Burger, die man nebst einer Auswahl von Steaks, Salaten und Finger Food hier bestellen kann.

Abseits des täglichen Normalbetriebs finden an ausgewählten Tagen nicht selten Events statt, deren zentrales Thema meist eine bestimmte Künstlergruppe, eine bestimmte Ära oder ein bestimmtes Genre des Rock'n'Roll sind. Für letzteres werden die Tische im zentralen Bereich des Cafés nicht selten mal zur Seite geräumt um Platz für tanzfreudige Gäste zu machen.

Bilder:
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Re: Schauplätze

Postby SL Chicago » 30 Jul 2015, 22:30

Bookman´s Corner

2991 N Clark St

Der kleine Laden an der North Clark Street Ecke Wellington Avenue ist in einem gut erhaltenen backsteingebäude untergebracht. Nebenan gibt es einen Shop für Security Zubehör und auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es ein FedEx Office sowie quer über die Kreuzung Binny's beverage depot für Wein, Bier ect.



Das Innere des Bookman´s Corner überwältigt den Besucher zunächst mit der auf kleinsten Raum untergebrachten Menge an gebrauchten und neuen Büchern. Der typische Geruch alter Bücher läßt Liebhaberherzen höher schlagen. Der Laden selbst wie auch sein Inhaber, Daffyd Williams, ist "Old School": Hier erwarten einen keine gelangweilt-versnobten Buchverkäufer und auch keine Latte Macchiato Bar.



Die schiere Menge an Büchern, nur lose nach Kategorien sortiert, mag überwältigen, aber mit Glück kann man die eine oder andere Kostbarkeit entdecken. Die Preise sind meist recht günstig und somit zählen auch klamme Studenten zur Kundschaft. Wenn man auf der Suche nach einem spezifischen Titel ist empfielt es sich genug Zeit und Geduld mitzubringen.



Daffyd Williams

Der Buchhändler und Inhaber ist ein untersetzter Mann Ende 50 mit vollem grauen Haar und Schmerbauch. Üblicherweise trägt er Button-Down-Hemden, Bügelfaltenhose, wollene Strickjacke sowie abgetragene Lederschuhe. Seine randlose Brille hängt oft an einem Band um seinen Hals. Schon eine kurze Unterhaltung mit Daffyd reicht aus um zu erkennen, dass man ihn mit Fug und Recht als wandelndes Lexikon betrachten kann, je abwegiger das Thema, desto mehr scheint er zu wissen.

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Schauplätze

Postby Marcel » 09 Jan 2016, 16:08

The Gallant Scoundrel

1210 W 18th St
Chicago, Illinois
Google Maps Link

Beschreibung:

Versteckt in der Lower West Side, dort wo einst die schreienden Leuchtreklame kleinerer Stripclubs und Bordelle, Bars und Kleinkunstbühnen leuchteten, findet man The Gallant Scoundrel. Nichts hatte sich hier unten je länger als ein paar Jahre gehalten, sei es aufgrund von unternehmerischer Unfähigkeit oder durch die Einwirkung 'anderer' Kräfte. Nur das unscheinbare Scoundrel stellt den Fels in der Brandung der Zeiten dar. Es war schon immer hier und wird vermutlich auch immer hier bleiben. Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen, als die Zeiten noch andere waren.

Die hölzerne Aussenfassade wirkt ungepflegt, eine einzelne Laterne, die augenscheinlich aus dem vorletzten Jahrhundert stammen musste, war an der Fassade vor der Eingangstür angebracht. Durch die größtenteils verhangenen Fenster kann man nicht viel sehen, außer den blassen Lichtschein der von Innen hinaus dringt. Direkt neben der Laterne findet man ein lose aufgehängtes Schild an einem hölzernen, zu Außenfassade passenden Aushängearm: Rund, mit weißen altgotischen Lettern, die von der Zeit und der Witterung schon teilweise unkenntlich gemacht wurden. Darunter findet man eine Abbildung, die an die Silhouette eines Mannes mit Melone, Tabakspfeife und Gehstock erinnert. Ein unangenehmes Quietschen ist zu vernehmen, jedes mal wenn der Wind das Hängeschild in Bewegung setzt.

Aus dem Inneren des Scoundrel schreit einem ein einziges Wort aus allen Ecken und Enden entgegen: Prohibition. The Roaring Twenties? Nun Twenties ganz offensichtlich, doch "roart" hier rein gar nichts. Die Luft wirkt muffig und verraucht, so wie auch das gesamte Interieur der Bar. Nach dem Eintreten findet man eine hölzerne Fassade zur linken, zur rechten eine Mauer aus grob gehauenem Stein, ähnlich wie die Decke.

Überall hängen schwarz-weiß Bilder ehemaliger Gäste, Besitzer oder Events, Poster mit den Logos längst nicht mehr erhältlicher Spirituosen, alte Schnaps und Weinflaschen die teils bereits als Kerzenständer verwendet wurden und somit von Wachs bedeckt sind. Schummriges rötlich-gelbes Licht, wohin das Auge blickt. Gefühlt gibt es hier zu viele unzureichend ausgeleuchtete Ecken, was von der dunklen Farbe der Einrichtung nur begünstigt wird.
Alte hölzerne Tische und Stühle, die selbst heute für Ihren Stil noch als elegant und teuer gehandelt werden, füllen den vergleichsweise überschaubaren Raum. Diese hier jedoch wirkten, als wären Sie noch in Ihrer Entstehungszeit zugekauft und nie ausgetauscht worden. Dementsprechend finden sich überall Kerben, Brandflecken, Schnitzereien, Abwetzungen und ähnlich charmante Details in der hölzernen Einrichtung des Lokals.

Die Gesellschaft hier besteht meist aus älteren Herren, der offensichtlich herrschende Dresscode stammt wie alles in dieser Bar aus einer ebenso vergangen Zeit. Hosenträger, Fliegen, Melonen. Dazu stets ein starker Drink, sowie der alles umgebende Qualm von Pfeifen und Zigarren. Es sind nie mehr als eine Hand voll Stammgäste hier. Das Scoundrel scheint kein Geheimtipp zu sein und wenn dann nur der einer eingeschworenen Gemeinschaft.

Toby, ein in Würden ergrauter Wirt hinter der Theke legt stets Wert auf ein ordentliches und elegantes Äußeres. Er trägt Hemd, Weste und Fliege, das graue Haar meistens fein säuberlich zum Scheitel gekämmt und mit Haaröl fixiert. Er serviert einem nahezu alles, was bis zu den 50er Jahren Gang und Gebe war in den Bars der Städte. Wer nach irgendwelchen neumodischen Mixgetränken oder Cocktails fragt, wird hier nicht mehr als verächtliche Blicke ernten.

Eine Einlasskontrolle gibt es nicht. Wer hier Ärger macht hat keine Türsteher zu befürchten. Denn was hier für Sitte und Ordnung sucht, steht nicht vor der Tür, sondern sitz im Inneren des Scoundrel.

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Re: neues Thema

Postby Marcel » 13 Jan 2016, 22:37

American Tango Institute

1919 N Milwaukee Ave
Chicago, IL 60647

Bezirk: Logan Square

Aussehen
Adresse

Öffnungszeiten:
durchgehend

Allgemeines:
Diese Tanzschule hat sich trotz Alice und Unruhen durchgehend in der Stadt gehalten. Inzwischen renoviert, was den beiden Sälen unterschiedliche Aussehen gab, ist sie mit zwei Tanzsälen ausgestattet und einer Halle, die man für Festivitäten aller Art nutzen kann. Das Büro ist rund um die Uhr besetzt, mit Voranmeldung kann man jederzeit einen Tanzlehrer dort erreichen.

Die Einrichtung besteht aus drei Stockwerken und einem Aufsatz.
Ebenerdig gibt es eine Art Café, das tagsüber den Charme eines Bahnhofswartesaals verströmt, aber nachts, wenn die Beleuchtung für Stimmung sorgen kann und die Leuchtschrift "Sergio's" verkündet, ist es hier ganz erträglich. Die Milongas, die jeden Freitag hier veranstaltet werden, sorgen für den nötigen Strom an Einkünften, das Café zu unterhalten. Die Parties und Verführungen, die an allen sonstigen hier möglich sind, bilden noch den finanziellen Zuckerguß. Aktuell wird der hintere Teil des Saales jeden Montag für Filmvorführungen genutzt, ausschließlich auf spanisch und ohne Untertitel.
Im ersten Obergeschoss befindet sich der "Kohn-Saal", der etwa ein Drittel oder sogar fast die Hälfte des Stockwerkes einnimmt, in dem ausschließlich Tango-Bilder, allerdings Drucke, von eben diesem Künstler hängen. In ihm finden die meisten Tanzstunden statt.
Im zweiten Obergeschoss liegt der "Blakely-Saal", größer als der untere und mit den entsprechenden Bildern ausgestattet. Er ist neutraler gestaltet und wird gerade für größere Gruppen genutzt.

Geführt wird das Institut von einer Frau namens Maria Emerson, die nicht nur eine Buchhalterin ist, sondern auch selber Tanzstunden gibt.

Am meisten ist an den Dienstag und Freitag-Vormittagen, Mittwoch-Nachmittag und an den Dienstag-, Donnerstag-, Freitag- und Samstag-Abenden los, so dass man dort meist keinerlei Anmeldung benötigt. Der oberste Saal kann für Privatveranstaltungen genutzt werden, sogar Catering ist möglich, allerdings von einem externen Dienstleiter. Überraschenderweise ist an mindestens drei Nächten in der Woche ebenfalls genug los, um Einzelstunden auszuschließen. Häufig dienstags, donnerstags und freitags.
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Hamish Blakely 2
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Hamish Blakely 1
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Andre Kohn 2
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Andre Kohn 1
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